Das ist falsch: 1. war die Befürwortung der Militäraktion gerade bei Z merkwürdig und 2. kam doch sonst keine solche

azur, Montag, 02.11.2015, 13:41 (vor 3741 Tagen) @ Zarathustra4657 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 02.11.2015, 13:47

Es wird auch durch Wiederholung nicht richtig:

Ja, selbstverständlich, das geht aus meinen Beiträgen
unmissverständlich hervor, genauso wie aus Scholl-Latours Interview.
Wogegen Du und Azur als
Vertreter
der zynischen Nichtintervention
halt lieber als Zuschauer dem
Genozid einer libyschen Stadt beigewohnt hättet.

Ferzuhalten bleibt: Z war der Einzige hier im Forum, der der Militäraktion von NATO-Kräften in Libyen zugestimmt hat.

Das war bei Z, und gerade angesichts seiner sonstigen Predigten gegen staatliche Gewalt, verwunderlich.

Da Z mit seiner Begrüßung der Luftschläge durch westliche Kräfte im Forum allein stand, sind nicht alle anderen zu quasi mitschuldigen Wegschauern zu machen.

Ebensowenig wie in den Fällen, wo Z nicht westlichen Militärschlägen, die natürlich immer zugleich staatliche Gewalt sind, zugestimmt hat und dadurch nicht selbst durch "zynische(n) Nichtintervention halt lieber als Zuschauer ... beigewohnt" hat.

Es bleibt festzuhalten, dass Z damals der Anwendung von schwerer staatlicher Gewalt durch westlichen Aggressoren zugestimmt hat. Und, dass nicht alle, die nicht der westlichen Militär-Propaganda auf den Leim gingen, mitschuldig an irgend etwas wurden.

Ebensowenig wie man Z vorhalten kann, dass er bei weiteren Fällen von westlichen Militärgewalt, in denen er nicht zustimmte oder diese begrüßte, an Opfern schuld sei, weil er "zynisch"er Zuschauer gewesen wäre.

Aber es bleibt dabei: Erst leugnen, dass er den westlichen Militärschlägen in Libyen zustimmte, und andere falsch als Lügner zeihen, und ihnen dann auch noch eine Mitverantwortung für Gewalttaten zuschieben wollen. Dabei liegt angesichts der merkwürdigen Argumentation Zs die Frage auf der Hand, ob Z die Verantwortung für die Toten, deren Tot durch die von ihm begrüßte staatliche bzw. militärische Gewalt verursacht wurde, übernehmen müsste (was natürlich nicht vorliegt, auch wenn er dieser zustimmte).

Es klingt ja bei Z so, als seien andere mit für ein Genozid verantwortlich, weil "Zuschauer" (Handeln durch Unterlassen). Das ist falsch, völlig abwegig und überzogen.

Im Übrigen war Z letztlich auch im Falle Libyen genauso Zuschauer wie alle anderen hier, in diesem und anderen Fällen militärischer Gewalt.

Die anderen haben diese Gewalt allerdings abgelehnt, und waren durch die Ablehnung nicht stärker an irgend etwas beteiligt, als durch eine Zustimmung bzw. Begrüßung.

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