Dualismus, Ideologie und Rechthaberei
Hallo nemo!
Du magst seine Art nicht. Jemandes Art nicht zu mögen ist leider kein
Argument. Ich verstehe, dass sich viele "angegriffen" fühlen, das ist doch
klaro, stellt der Zarathustra doch das Weltbild der Vielen in seinen
Fundamenten in Frage!
Hallo Rybezahl,
der Dualismus Wissenschaft und Religion / Esoterik ist natürlich Schwachsinn.
Es ist dasselbe Schwarz / Weiß-Denken, das in der Politik praktiziert wird:
Wer die linken Ansichten nicht teilt, ist automatisch ein Nazi.
Das alte Prinzip von: Teile und herrsche. In der Psychologie wird es
auch formatorisches Denken genannt. Eine Form des Denkens, bei dem
über bestimmte vordefinierte Rahmen nicht hinaus gedacht wird.
Entweder es ist richtig oder es ist falsch. Dass eine Idee sowohl richtig
als auch falsch sein kann und es eine dritte Möglichkeit gibt, sie zu
betrachten, existiert bei dieser Art Denken nicht.
Nach diesem billigen Denkschema, müssten Wissenschaftler wie Einstein,
Schrödinger, Heisenberg, Max Planck usw. alle religiöse Spinner sein.
Denn sie alle erkannten eine höhere Intelligenz in ihrer Forschung.
Es ist jedoch genau umgekehrt. Erst die Neugier und der Drang das
Universum wirklich aufrichtig zu verstehen, kann zu Erkenntnissen
führen. Wissenschaft und Schöpfungslehre können dabei nicht gegen-
einander ausgespielt werden. Wenn es kein intelligentes Schöpfungs-
prinzip in der Wissenschaft geben darf, dann wird sie dieses auch
nie entdecken.
Es wird, wie praktisch alles auf diesem Planeten, zu einer ideologischen
Frage herunter gebrochen: Schwarz oder weiß. Und das ist einfach nur
eine Form von Geisteskrankheit. Es geht nicht darum wer Recht hat,
sondern um das Verstehen.
Mit Geisteskranken kann man nicht diskutieren. Das sollte inzwischen
klar sein. Die Voraussetzung um überhaupt nur ein kleines bisschen
zu verstehen, ist sauberes und vorbehaltloses Denken.
Die Nummer die Z. hier abzieht ist reine Zeitverschwendung. Denn
wo keine Bereitschaft ist, den eigenen Standpunkt zu überprüfen
und stattdessen einfach nur auf wirren Behauptungen herumgeritten
wird, kann es kein Verstehen geben.
Zurecht hinterfragt der Leser Marcel weiter oben die Motivation von
Z., da es ihm hier nicht ums Verstehen geht, sondern um die Selbst-
behauptung von absurden Weltbildern, die im Grunde jedoch keine
Weltbilder sind, da sie auf einer Interessenlage beruhen. Jemand
anderes könnte einen gegenteiligen Standpunkt vertreten, eben
schwarz, anstatt weiß und die Diskussion würde auch nach Jahren
nirgendwo hinführen. Rechthaberei führt nie irgendwo hin.
Gruß
nemo