Wissenschaft entsteht und verschwindet mit den Herrgöttern

Zarathustra, Donnerstag, 05.11.2015, 10:13 (vor 3738 Tagen) @ trosinette4359 Views
bearbeitet von Zarathustra, Donnerstag, 05.11.2015, 10:22

Oder steckt etwa hinter unserem „wissen wollen, was wahr ist“
womöglich weder System noch Macht?

Guten Tag,

Guten Tag

... Gottes-, Schöpfungs- und Jenseitsgelaber: reiner Glaube (= nicht

wissen wollen, was wahr ist).

Wenn du mir nun noch Dein Wissen darüber offenbarst, wieso es besser
wäre in einem auf „wissen wollen, was wahr ist“ basierenden
Machtsystem, anstatt in einem religiösen Machtsystem zu scheitern,
verspreche ich bei der Heiligen Jungfrau Maria, dass ich ab sofort auch nur
noch das glaube, was wahr ist.

Wissenschaft ist der Gegenpol zu religiösem Aberglauben. Ohne das eine gibt es das andere nicht. Wissenschaft und seriöse Philosophie sind sozusagen Notwehr gegen den religiösen Terror. Sobald Religion samt dem ganzen Gotteswahn endlich verschwindet, verschwindet auch die Wissenschaft und die Philosopohie; und das Leben kehrt zurück.

Bis dahin gilt es, weiter zu vegetieren in einem System der kollektiven Massenverblödung.

Ich blicke dann auch großzügig über die Kleinigkeit hinweg, dass es der
von Dir offenbar bevorzugte "Wille zum Wissen wollen, was wahr ist" war,
der uns für unser finales Scheitern die AKW’s in die Landschaft gesetzt
hat. Und Du glaubst ja selber nicht so recht daran, dass wir diese
lästigen Dinger mit "noch mehr wissen wollen was wahr ist" in den Griff
bekommen.

Ja, weil den Wissenwollenden immer jene zerstörerische Front gegenübersteht, die das erlangte Wissen für politische und religiöse Macht (=Tributwirtschaft) nutzt. Die Religion (Tributinstrument) erzwingt Innovation und Wettstreit um Wissen.

Vielleicht fällt Dir aber trotzdem etwas ein, das mich überzeugt, meine
religiösen Allüren über Bord zu werfen und mein Heil in der vollen
Konzentration auf's "wissen wollen was wahr ist" zu suchen.

Kaum. Gläubige sind in der Regel beratungsresistent und knien in Richtung Mekka oder sonstwo hin. Ohne Ende bis zum Ende.


Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Beste Grüsse, Zara


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