In vielem gebe ich Dir recht, aber nicht in allem!

Olivia, Dienstag, 16.02.2016, 15:04 (vor 3649 Tagen) @ Positiv4650 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 16.02.2016, 15:08

Ich habe den Post als "Betroffenheit", somit als emotionalen Post eingestellt, weil ich eine solche "Vorgehensweise" unverständlich finde.
Würde ich "sachlich" argumentieren, so würde ich den Post mit rechtlichen Texten hinterlegen und versuchen, das juristisch argumentativ zu erfassen. Dass auch hinter einer solchen Vorgehensweise oft massive Emotionen stehen, die nicht unter Kontrolle sind, dass weißt Du möglicherweise auch. Die ganze "Nachverfolgung" des Threads zum Thema "Lisa" läßt darauf schließen.

Meine Ausrufezeichen? Verstehe ich nicht! Ist wohl auch nicht so wichtig, oder? Ich benutze auch Gedankenstriche und Klammern. Ist wohl auch nicht so wichtig, schätze ich :-) - Abder gut, dass Du mich darauf aufmerksam gemacht hast, ich werde darauf achten. Zu viel mag einfach zu viel sein.

Gegen Missverständisse: Natürlich haben wir alle Gefühle und Emotionen
- die Frage ist, ob man sich davon beherrschen (und blind machen) lässt,
oder ob man in der Lage ist, diese inneren Regungen einfach zu beobachten,
ohne sie ausagieren zu müssen und dabei die Kontrolle über die eigene
Reaktion verliert.

In diesem Punkt gebe ich dir absolut Recht! Daher ist es auch in der Diskussion wichtig, Emotionen zu kennzeichnen bzw. sich über sie klar zu sein. Vorhanden sind sie in "intensiven" Diskussionen immer, selbst bei steuerlichen Texten und auch bei anderen Gesetzestexten, über die man sich aufregen kann, die man aber deshalb trotzdem nicht weggewischt kann.

Um nochmal zu dem "Missbrauch von Minderjährigen" zurückzukommen: Es ist
völlig verständlich, dass z.B. eine Frau, die das als Kind selbst erlebt
hat anders reagiert, als z.B. ein Mann, der schonmal zu Unrecht beschuldigt
wurde.

Aber natürlich ist das klar! Trotzdem haben wir gewisse gesetzliche Vorgaben, an die wir uns halten müssen und die TROTZ Betroffenheit und Mißbrauchsbeispielen NICHT außer Kraft gesetzt werden können. Es sei denn, man geht in den Bundestrag und betreibt eine Änderung der derzeitigen Gesetze. Das ist legitim! Es braucht eine Mehrheit. Wenn ich jünger wäre, würde ich vermutlich einen solchen Weg gehen (nicht im Falle der Lisa, aber in anderen Fällen).

Im Idealfall können sich diese beiden Perspektiven ergänzen und dem
jeweiligen Gesprächspartner zeigen, was er nicht sieht. Im ungünstigen
Fall fühlen sich Menschen von der bloßen Existenz einer anderen
Perspektive so angepisst, dass sie in blinder Aggression persönlich
beleidigend reagieren.

Ja, da gebe ich Dir auch vollkommen recht! In diesem Falle wäre ggf. eine Moderation sinnvoll. Aber auch sie hilft nicht immer, wenn die emotionalen Strukturen zu stark verfestigt sind. Im Falle des Forums wäre es vermutlich sinnvoll, wenn ein "hilfreicher Geist" den Moderator anruft und darum bittet, dass diese Angelegenheit zunächst "auf Eis" gelegt wird und später mit Ruhe geklärt wird.


Letzteres ist hier im Forum völlig fehl am Platze.

Ja, auch da gebe ich Dir recht. Dieses ist jedoch (im Vergleich zu anderen, ein gut moderiertes Forum). Wenn so ein Fall auftreten sollte, wäre es sinnvoll, wenn Forumsteilnehmer den Moderator bitten, sich um "die Sache" zu kümmern! DAS halte ich für legitim! Eine Verwarnung hätte die Gemüter erheblich schneller abgekühlt!

Ebenfalls Grüse

Olivia

--
For entertainment purposes only.

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