Wöllte man, könnte man (+ PS)
Hallo Wayne Schlegel!
Wenn man wöllte, könnte man. Sieht aber so aus, als wöllte man nicht. Das hat nichts damit zu tun, ob ich das gut oder schlecht finde.
Zum Beispiel könnte man sich Japan anschauen, eine vergreisende Gesellschaft. Und ja, das ist auch ein Absatzmarkt. Ohne mich intensiv mit dem japanischen Haushalt beschäftigt zu haben, nach blühenden Märkten sieht das nicht aus. Aber Vergreisung ist sicherlich nur ein Aspekt von vielen (Staatsverschuldung etwa).
Ich wundere mich nur, dass diese UN-Studie aus dem Jahre 2000 wie der geheime Geheimplan der Geheimregierung für das Jahr 2015/2016 behandelt wird.
Die Überschrift ist eindeutig als Frage formuliert:
Bestandserhaltungsmigration: Eine Lösung für abnehmende und alternde Bevölkerung?
(UN Abteilung Bevölkerungsfragen, Bestandserhaltungsmigration)
Für mich sind das knochentrockene Zahlenspiele, ganz wertfrei. Keine Forderung, kein Befehl, keine Handlungsanweisung.
Vielleicht gibt es ja auch UN-Studien zu der Frage, wie man die heimische Bevölkerung eines Landes dazu bringen kann, dass sie sich schneller vermehrt?
Nur die sucht halt niemand (ich auch nicht).
Ich gehe davon aus, dass der Zustrom gezügelt werden soll, aber nicht gestoppt. Solche Schocks wie im Oktober 2015 kann man den Leuten nicht laufend zumuten, das ist doch sicher allen klar. Obwohl...
Das hat nichts damit zu tun, ob ich das gut oder schlecht finde. Das ist einfach meine Prognose.
Gruß!
PS: Bestandserhaltungsmigration ist übrigens sehr ehrlich und passend gewählt, wenn es stimmt, dass die ersten Staaten aus Bauern versklavenden Hirten entstanden. Der Hirt möchte seinen Bestand auf zahlenmäßig gleichem Niveau halten.
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Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.