Gesellschaftsalterung bei steigender Produktivität kein Problem und gekoppelte Familien-/Arbeitsanreize
Servus,
zunächst ist es nicht problematisch, wenn hochindustrialisierte Gesellschaften "durchschnittsaltern", weil die Produktivität stets steigt und immer weniger ohne Probleme und ohne eigene Einschränkungen immer mehr produzieren und damit versorgen können.
Unentwegten Produktivitätszuwachs sehen wird doch schon seit hundert Jahren ausnahmslos in allen solchen Gesellschaften. Alles andere ist dummes Zeug.
Wenn man aber unbedingt Geburten für Statistiken braucht, lassen die sich autochthon, spannungsfrei, kulturneutral also ohne clash of culture wie folgt "produzieren":
Man reduziere jedem biologischen Elternteil, das Erwerbseinkommen erzielt, die Arbeitszeit pro unterhaltenem Kind um 1 oder 2 Wochenstunden und ersetzt sowohl dem Elternteil das ausgefallene Einkommen als ZUGLEICH AUCH dem Arbeitgeber den Produktivitätszeitausfall seines Arbeitnehmers staatspekuniär. Meinetwegen bis zu einem Limit von x Wochenstunden (für beide Seiten).
Dann "laufen" die Familie und die Arbeitsproduktivität wie Schmitts Katze. Alle sind zufrieden. Die, die per se nicht arbeiten wollen/können, bekommen diese Familienförderung nicht, da sie ja ohnehin anderweitig vom Staat finanziert werden.
Wenn man gewollt hätte, wäre es so gegangen.