Wie meinen?
Wenn du mich schon angreifst, musst du auch liefern.
Ich greife Dich nicht an, ich bitte um Aufklaerung. Dass Du Dich immer gleich angegriffen fuehlst, darunter haben auch andere schon gelitten, und das macht Dich irgendwann einsam, weil immer weniger der klar Denkenden dann Lust verspueren, mit Dir zu diskutieren.
Der Wisnewski behauptet einfach "ein Staat ohne Grenzen" sei kein Staat. Darueber koennte man diskutieren, auch wenn dann Monaco und z.B. Liechtenstein oder der Vatikanstaat schon lange keine Staaten waeren. Da kann man, obwohl sie nicht mal zur EU gehoeren, einfach so "hin- und herlaufen". Schon ziemlich lange.
Die Bundesrepublik hat aber nunmal Grenzen und ich habe keine Lust, den ganzen Rest davor oder danach abzuhoeren, um herauszufinden, wie er auf diese extrem abstruse Argumentation kommt.
Weder der franzoesische Praesident oder der oesterreichische Bundeskanzler noch deren Gendarmen oder Polizisten haben ein Problem, zu merken, wann sie auf eigenem Gebiet sind oder wann sie in Gefahr geraten, bundesdeutsches Gebiet zu betreten, wo sie nicht eigenstaendig taetig werden duerfen, sondern deutsche Kollegen um Amtshilfe bitten muessen (ausser, mittlerweile lt. EU-Recht, bei unmittelbarer Taeterverfolgung).
Wenn DIE das koennen, dann muss die Grenze wohl da sein und fuer normal Gebildete erkennbar.
Wenn Herr Wisnewski das NICHT sieht, ist er -evtl.- nicht (mehr) normal gebildet.
DU hattest die Schwarmintelligenz des Forums gebeten, sich zu aeussern. Das wollte ich tun, aber dazu ist die unzutreffende Belegstelle des Herrn Wisnweski ab Sekunde 906 denkbar ungeeignet, denn das dort Gesprochene ist einfach kompletter Kaese.
Die Zuwanderer ueberschreiten diese Grenzen, da wir, bis auf die Schweiz, von anderen EU-Staaten umgeben sind (hab' ich was uebersehen? Liechtenstein?), dank Schengen ohne weitere Kontrolle, nachdem sie mal in einen EU-Nachbarstaat gelangt sind.
Dass sie das u.U. nicht duerften, sondern evtl. vorher versuchen muessten, den Zoll zu kontaktieren, steht auf einem andern Blatt. Auch dass sie ggf., da sie bereits ueberall in der EU in einem "sicheren Drittstaat" sind, ohne Ruecksprache mit der deutschen Botschaft oder einem Konsulat aus diesem sicheren Drittstaat nicht weiterreisen sollten, steht auf einem anderen Blatt.
Jemand, der mehr als 10.000 Euro beim Grenzuebertritt in der Tasche hat, sollte das u.U. auch anzeigen, ebenso bestimmte Gueter (nicht fuer alle gilt Freizuegigkeit, etwa, wer in Frankreich oder Belgien einen Waffenschein hat, kann u.U. nicht einfach diese Waffe ueber die deutsche Grenze mitnehmen [und i.d.R. umgekehrt]) - aber, dass er dennoch Geld oder Waffen ungefragt einfuehrt, hat auch noch niemanden zu dem Aufschrei bewegt "Huch - die Grenze ist weg!".
Kompletter Schwachsinn, was Herr Wisnewski an dieser Stelle des Videos behauptet, also.
Aber, keine Sorge, auch Dich kann ich natuerlich von meiner Privatissimum-Liste streichen, will mich niemandem aufdraengen, der so eingeschnappt reagiert, statt einfach zu liefern.
Nochmal: staatsrechtlich erzaehlt Wisnweski Schwachsinn. Dazu passt aber gut sein Gespraechspartner.
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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