Demokratie ist lediglich eine oekonomische Entwicklungsstufe

CalBaer, Dienstag, 29.12.2015, 00:11 (vor 3692 Tagen) @ Nico4483 Views

überhaupt steht außer Frage – eine Obrigkeit (ein Staat) ist
unvermeidbar.

Sobald die Bevoelkerungsdichte (Dunbar) ueberschritten ist, unvermeidbar, weil die instinktive soziale Kontrolle nicht mehr funktioniert.

Es geht immer nur um die Frage,
wer zu entscheiden hat, also wer die Rolle der Obrigkeit einnimmt.

Mafia, Warloards, Clans etc sind lediglich primitive Staatsformen. Demokratie ist die (bisher!) hoechst entwickelte Staatsform.

Die einzige denkbare legitime Staatsform ist dabei die
Demokratie (wie eingestaubt diese Behauptung auch immer erscheinen mag),
denn alles andere ist Diktatur.

Die Demokratie ist aber nicht enstanden, weil wir sie als gerechtere und "legitimere" Staatsform wollten, sondern sie ist aus oekonomischen Zwaengen heraus entstanden. Demokratie schafft primaer mehr Gerechtigkeit beim Eigentum, sodass die Wirtschaftenden mehr an ihrer Effizienz gemessen werden koennen und weniger an der Willkuer einer Obrigkeit - allein durch die groessere oekonomische Effizienz hat sich die Demokratie durchgesetzt und andere Staatsformen verdraengt.

Allerdings ist wirtschaftliche Effizienz immer eine relative Betrachtung, keine absolute. Die real existierende Demokratie hat dabei viele bekannte Defizite: Lobbyismus, Korruption, Machtmissbrauch. Das steht der maximalen Gerechtigkeit des Eigentums entgegen, nach denen die Wirtschaftenden immer streben. Von daher kann Demokratie nie als absolut legitim betrachtet werden, nur als relativ.

Lobbyismus, Korruption, Machtmissbrauch sind gewaltsame und keine oekomischen Kraefte und stehen daher dem effizienten Wirtschaften entgegen. Diese lassen sich in demokratischen Staatsformen auf Grund ihrer Organisationstruktur (Personen bestimmen immer subjektiv) auch nie beseitigen. Die Demokratie wird daher irgendwann durch eine effizienter Staatsform verdraengt werden, einfach weil sie gerechtere oekonomische Bedingungen bieten wird. Die Ansaetze dazu sind gerade im Entstehen: Abschaffung der Machtbindung an einzelne Personen und Personengruppen (auch wenn demokratisch gewahlt) hin zu einer direkten Konsensgesellschaft, die diese Machtbindung ueberfluessig machen wird. Jede Menge an Personen gebundene Funktionen werden daher verschwinden, weil einfach ueberfluessig.

Anarchie ist unmöglich vorstellbar, und
der Versuch sie dennoch herbei zu führen, kann nur in eine Form von
Diktatur münden.

Rueckschritte bei den Staatsformen hat es immer wieder gegeben, aber sie sind oekomisch einfach nicht konkurrenzfaehig und werden auf Dauer immer wieder scheitern.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
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