Selbst - Bewusstsein

Mephistopheles, Datschiburg, Sonntag, 23.08.2015, 21:12 (vor 3805 Tagen) @ helmut-15515 Views

Hab das alles durchstudiert und stelle fest, dass ich viele Dinge nicht
nachvollziehen kann.

Sorry, aber du musst schon sagen, wie genau.

Mag sein, dass da irgendeine Logik dahintersteckt, - dann ist es aber eine
Logik auf einer Ebene, die ich nicht durchschaue. Eher bin ich der Meinung,
dass sich viele Deiner Thesen selbst widersprechen, - aber das ist meine
subjektive Auffassung.

Erinnert mich an Nietzsche und seinen Zarathustra. Auch da mußte ich
manche Passagen dreimal lesen, und bin bei manchen doch nicht
draufgekommen, was damit gemeint ist.

Nein, sondern Martin Luther.

Hier stehe ich, ich kann nicht anders.

Das ist Bewusstsein seiner selbst. Auch ein Einzelner, ein Niemand, ein kleiner Mönch, jemand, der keine Kraft hatte, aber Mut, und trotzdem als Einzelner wie Helga Vohwinkel das ganze System aus den Angeln gehoben hat.
Nach ihm war nichts mehr wie vor ihm, und ohne Luther kein Nietzsche und kein Zarathustra.

Wahrscheinlich kommt auch vieles auf den Blickwinkel an, von dem aus man
es betrachtet. Dazu ist auch vieles eine Sache des Wortverständnisses, -
ich glaube, da sind wir nicht auf einer Linie.

Ich berufe mich auf meine Lebenserfahrung und ich vermute, auch die Erfahrung vieler anderer: Da, wo die Kraft nie und nimmer hinreichen würde, ist es trotzdem der Mut, der eine Veränderung bewirken kann.

Beispielsweise ist das Wort "Kraft" in dem Gebet mit dem Wort "Mut"
absolut gleichzusetzen. Das eine ist gleichzeitig das Synonym für das
andere. Geht eigentlich aus dem Kontext hervor.

Trotzdem vielen Dank für Deine Erläuterungen!

Gruß - Helmut

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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