Loyalität im Bürgerkrieg
WOVOR ich Angst habe ist, dass WIR, meine Tochter und ich, eines Tages
nicht mehr gemeinsam auf die Straße gehen können, weil uns entweder die
WEISSEN rechten und linken Faschisten erschlagen oder aber die FARBIGEN
linken und rechten Faschisten.
"Faschismus" im ursprünglichen Sinne bedeutet Bündelung der (politischen und wirtschaftlichen) Kräfte durch eine zentrale Führung. Derzeit agieren sowohl die Asylbewerber als auch Einwanderungsgegner anscheinend ohne zentrale Führung. Getrieben durch enttäuschte Hoffnungen und im Bewusstsein, bald um Ressourcen kämpfen zu müssen. Als Hartz IV eingeführt wurde, hat man den Arbeitslosen versprochen, dass sie in sechs Monaten einen neuen Job bekommen werden. Jetzt verhöhnen die Arbeitgeber die Arbeitslosen und sagen offen, dass sie lieber einen jungen Einwanderer als einen älteren deutschen Arbeitslosen einstellen. Wenn gesellschaftliche Versprechungen mit solcher Tragweite gebrochen werden, dann hat die Regierung ihren Kredit beim Volk verspielt - wie 1945 in Großbritannien. Während des Krieges wurden den Briten Sozialleistungen versprochen, die dann 1945 nicht vom wortbrüchigen und deshalb abgewählten Churchill, sondern vom neuen Premierminister Attlee umgesetzt wurden.
Deutschland braucht keine zusätzlichen Arbeitskräfte, sondern eine Umverteilung der vorhandenen Arbeit, auch wenn dies für die Unternehmen kurzfristig unprofitabel ist. 1920 hat man den 8-Stunden-Tag eingeführt (auch um die zurückkehrenden Soldaten zu beschäftigen) und heute diskutiert man trotz steigender Arbeitsproduktivität über eine Verlängerung der Arbeitszeit über den 1920 beschlossenen 8-Stunden-Tag hinaus.
Ja, ich verachte Menschen, die nicht bereit sind, ggf. hart zu arbeiten
für ihr Brot! DAS betrifft auch viele Deutsche. Die Hautfarbe und die
Nationalität, die sind mir völlig egal!
Ja, der sozialdarwinistische Kampf gegen die Armen und Arbeitslosen! In einer ethnisch homogenen Gesellschaft sind die Armen und Arbeitslosen das bevorzugte Hassobjekt der Mittel- und Oberschicht. In einer multiethnischen Gesellschaft kann aus dem Klassenkampf schnell ein Rassenkampf werden! Der Bürgerkrieg in Bosnien war ursprünglich ein wirtschaftlicher Konflikt (25% Arbeitslosigkeit), der dann sehr schnell zu einem ethnischen Konflikt eskaliert ist.
WIR wollen MITEINANDER leben können, ohne Angst vor gesellschaftlichen
Gruppen haben zu müssen – gleichgültig, ob weiß oder farbig!
Schön gesagt - könnte von Gauck sein! Gesellschaftsfrieden kostet Geld - Sozialausgaben sollen die schlechter gestellten Bewohner ruhig halten.
Wir wollen Flüchtlingen helfen – und wir wollen, dass all diejenigen,
die keinen ECHTEN Flüchtlingsstatus besitzen, in ihre Länder
zurückgeschickt werden und DORT helfen, die Gesellschaften AUFZUBAUEN! Sie > sind jung und stark und sie werden DORT benötigt! Es nützt nichts, sie in
den Sozialsystemen der Industrienationen „durchzuziehen“.
Je größer die kulturelle Distanz, desto kostspieliger die Integration. Wenn die syrischen Flüchtlinge in der Türkei untergebracht werden, dann könnte man 6 Milliarden Euro pro 1 Million Flüchtlinge an Erdogan überweisen, und es würde ausreichen. Wenn eine Million syrischer Flüchtlinge in Deutschland untergebraucht werden, dann kostet das die Länder 6 Milliarden Euro und die Kommunen noch einmal 6 Milliarden Euro, abgesehen vom politischen Zündstoff in den Kommunen, der anscheinend gewollt ist. Die Unterbringung in Deutschland ist in jedem Fall die teuerste Variante.
Diese vielen jungen Männer müssen ihre eigenen Länder aufbauen und ihre
eigene Gesellschaft mit den ihnen wichtigen WERTESYSTEMEN aufbauen! WER
sollte es denn sonst tun?
Dafür braucht man eine andere Außenpolitik gegenüber den "failed states". Sanktionen gegenüber afrikanischen und asiatischen Staaten, die bestimmte Vorgaben (z.B. Bildung oder innere Sicherheit) nicht erfüllen. Weniger amerikanisches Laissez-faire und mehr chinesische Bürokratie.