Schön wär`s. Das haben schon viele versucht

Mephistopheles, Datschiburg, Samstag, 22.08.2015, 20:56 (vor 3808 Tagen) @ Leserzuschrift6624 Views
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 22.08.2015, 21:06

Ziviler Ungehorsam:
Würden nur die Hälfte aller "Hungerlöhner" und "Aufstocker" statt nach
einem Zweit- oder gar Drittjob zu suchen (von denen sie eh nicht leben
können) diesen Mist komplett sein lassen, würde innerhalb kürzester Zeit
dem System die Luft ausgehen.

Schön wär`s. Das haben schon viele versucht. Und was macht das System in einem solchen Fall?
Es importiert einfach Billigarbeiter au masse, und die arbeiten gerne für die Hungerlöhne.

Je mehr sich daran beteiligen, um so

schneller und gründlicher. Dazu muss man nicht mal kündigen, es genügt
völlig, sich dauerhaft krank zu melden.

Diese Kosten werden bei den anderen Arbeitern eingespart. Den UInternehmer interessiert niemals, was du kostest, den Unternehmer interessiert einzig die Lohnsumme.

Konsumverzicht ist für das System

auch überaus lästig. Das muss kein völliger sein (was auch schwerlich
möglich ist). Es genügt völlig, wenn die Leute damit aufhören,
sinnlosen Scheiß zu kaufen.

Schön wär`s. Das haben schon viele versucht. Und was macht das System in einem solchen Fall?
Es exportiert einfach den sinnlosen Scheiß in die Länder, wo die Billigarbeiter herkommen.

Es muss kein Zweit- oder gar Drittwagen sein

und man braucht auch nicht das neueste Handy, die neueste Flachglotze ...
Nur um mal ein paar Beispiele zu nennen. Und solche Aktionen sind zudem
noch ungefährlich.

Klar. Du bist weder als Konsument noch als Produzent notwendig, das System findet für alles einen Ersatz, auch für dich.

Der "Staat" kann einen schwerlich zur Arbeit zwingen

und schon gar nicht, überflüssigen Mist zu kaufen.

Wozu auch? Der Staat braucht dich nicht, sondern der Staat braucht Steuerzahler. Und die Steuern zahlen zum größten Teil die Unternehmen und nur zum geringsten Teil die Individuen.

Demonstrationen oder

andere öffentliche Versammlungen sollte man allerdings meiden. Da kann er
sehr wohl tätig werden und das sogar auf

Das Subsidiaritätsprinzip:
In den Ortschaften die vorhandenen Bürgermeister abwählen (in der Regel
stramme Parteisoldaten, denen nur die Partei und die eigene Brieftasche am
Herzen liegt) und neue, parteilose Bürgermeister wählen, die genügend
Eier in der Hose haben. Dann gemeinsam (Bürgermeister, Gemeinderat,
Bevölkerung) die Ortschaft in eine "Dorfrepublik" umwandeln. Punkt, Ende,
die BRD hat dort nichts mehr zu melden. Was dann in der Ortschaft Sache
ist, bestimmt der Bürgermeister, der Gemeinderat und die Mehrheit der
Bevölkerung. Völlig wurscht, ob es sich dabei um die Legalisierung von
Drogen, geänderte Waffengesetze, Steuern oder sonst was handelt. Hat aber
auch nicht nur Vorteile. Man zahlt beispielsweise keine Steuern mehr an die
BRD, bekommt von dort im Gegenzug aber auch keine Zuschüsse mehr. Mehr
Freiheiten haben bedeutet auch, mehr Arbeit und Verantwortung zu haben.

Wo denn, wie denn, was denn?

Je kleiner die Ortschaft, um so eher ist es umsetzbar und um so leichter
ist es zu Händeln.

Das Land hat hier in Bayern die kleinen Ortschaften bereits vor Jahrzehnten zusammengelegt, so dass man sich untereinander nicht mehr kennt.

Bis denne

P. v. W.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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