Differenzierung
Hallo Olivia,
Deinen Worten kann ich grundsätzlich beipflichten und es ist gut sie in dieser Form hier im Forum zu lesen.
Auch beobachte ich, daß gerade Ausländer, Bürger mit ausl. Wurzeln, die sich auch unter eigener Anstrengung gut integriert haben, die Einwandererströme zur Zeit mit besonderer Besorgnis beobachten, meistens weitaus radikalere oder militantere Worte finden als ich es von Deutschen gewohnt bin zur Lösung der Problematik.
Das Motiv ist eindeutig. Sie haben Angst, daß das Negative der derzeitigen Ströme von Sozialabgreifern und Einwandern in Form von Gleichmacherei auf sie gedanklich übertragen wird und ihre Bemühungen zunichte macht.
Auch kenne ich ähnliche persönliche Gedankenansätze bei mir, wenn es um den Portugalaufenthalt geht. Ich hörte durchaus, daß Ausländer/Deutsche in Teilen Portugals negativ gesehen werden, bzw. als willkommene Melkkuh herhalten müssen, in Regionen, in denen Ausländer in hohem Maße vorkommen und vermutlich auch negative Einflüsse bringen/brachten.
Da ich in einer Gegend bin, in der es mit ganz, ganz wenigen Ausnahmen keine Ausländer gibt, kann auch niemand anderes "schlechte Saat" gesät haben. Dann kommt es nur noch auf einen persönlich an, wie man sich verhält (Aktion-Reaktion).
Gäbe es jetzt einen Strom von Deutschen, die sich ggf. daneben benehmen, dann hätte auch ich Angst, es würde meine soziale Stellung am Ort negativ beeinflussen.
Gruß Dieter
edit: ich mag übrigens die Sprache von Akif Pirinci. Sprache hat doch den Sinn, anderen etwas mitzuteilen, und exakt das können seine Worte in kürzester Form vermitteln. Was soll man etwas kompliziert mit intellektuellen Worten umschreiben, wenn es auch direkter geht? Wozu Fremdworte benutzen, wenn es auch Wörter gibt, die jeder versteht?