Daran habe ich auch schon gedacht
Wie schon
geschrieben, dreht die Stimmung gerade. Heute drei Damen im Alter
siebzig bis achtzig Jahre auf dem Marktplatz: "In Dresden haben sie doch
auch demonstriert ... wie meldet man eigentlich solch eine Demonstration
an, wer organisiert denn sowas? Wenn wir nicht demonstrieren, aendert sich
auch nichts." (Die Damen gingen aber davon aus, dieses Jahr kaemen
80.000 - ich weiss nicht, was gewesen waere, wenn man ihne die fehlende
Zehnerpotenz erlaeutert haette. Das werden sie aber heute abend beim
Googeln nach Versammlungsgesetz en passant auch noch erfahren ("mein
Enkel hilft mir da").
Mit Demonstrationen ändert sich auch nie etwas. Das hat zwar Luis XVI. nie begriffen, wohl aber Napoleon.
Als die Pariser wieder einmal demonstrienen wollten, ließ er Artillerie auffahren und volle Kanonade rein in die Masse. Diese Demonstration ist heute den Geschichtsbüchern nicht einmal mehr eine Randnotiz wert. Ganz im Gegensatz zu der Demonstration, die zur Erstürmung der Bastille führte oder dem Zug der Marktweiber nach Versailles.
Der sicherlich umstrittene Horst Mahler hat mal ein Pamphlet geschrieben,
Respekt vor ihm, es gibt wohl keinen, der für seine Überzeugung mehr in Kauf genommen hat.
Aber inhaltlich kann ich ihm nicht folgen. Er hat wohl nicht begriffen, dass der Nationalsozislismus eine Singularität war, die sich - so - niemals wiederholen wird.
"Der Aufmarschplan" (darf jeder selber suchen), und wurde dann daraufhin
interviewt, ob er glaube, dass eine solche Sache in Deutschland je eine
Chance habe. Mahler sinngemaess: "Wenn es kippt, kippt es ganz schnell.
Taeuschen sie sich mal nicht.".Dieser Meinung neige ich auch zu, es ist kybernetisch genau so, dass,
anders als der Frosch im heissen Wasser, Menschen nicht endlos sitzen
bleiben und nichts tun. Sie stehen ja auch aus der Sauna auf, wenn's zu
heiss wird, sonst haetten wir jaehrlich tausende Saunatote.
Das macht mir auch Hoffnung. Diesmal wurde die Temperatur einfach zu schnell erhöht, ganz im Gegensatz zur Invasion der Osmanen seit 1961.
Die Beschlagnahmen muessen nur kommen. Oder sie kommen eben nicht, dann
wird man die Grenzen dichtmachen muessen. Oder man macht das erstere und
das zweite nicht, dann machen es die Einwohner. Die frz. Bauern sperren ja
auch alle naslang ihre Grenzen und die sind z.T. wesentlich duenner
besiedelt, haben also noch weniger Personal.
Man muss vor allem unterscheiden zwischen den Flüchtlingen und den Verbrechern.
Die Flüchtlinge (egal, ob "echte" oder "unechte" - es gibt sowieso keinen Unterschied) - sind Beutegreifer. Das ist Menschenrecht. Es ist aber genausogut das natürliche Recht der Beute, sich zur Wehr zu setzen.
Ein Verbrechen begeht aber der, welcher die Beute daran hindert, und auch der, welcher die Beutegreifer unterstützt.
Gruß Mephistopheles
--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc