Das weiss ich doch alles ... aber es ist halt nicht metrologisch-wissenschaftlich ...

CrisisMaven ⌂, Dienstag, 16.06.2015, 12:55 (vor 3870 Tagen) @ Leser687335 Views

Ja, und die Sonne deckt aber nur einen ganz, ganz kleinen Teil des Himmels ab. "Die Sonnenscheibe hat von der Erde aus betrachtet einen Durchmesser von ca. 32 Bogenminuten, ..."

Gut dann bauen wir eben noch eine Optik davor, die die Sonne einfach größer macht.

Dein Ernst? Das kommentiere ich jetzt mal nicht, aber hier scheinen mir schon seeeehr elementare Grundlagen zu fehlen.

Damit es durch die davorgeschalteten Gläser keine Verfälschungen gibt, außer den Fernrohrgläsern müssen auch die Materialeigenschaften des Kameraobjektives berücksichtigt werden, muss man zum einen möglichst Gläser verwenden, die die zu beobachtenden Elemente (hier Barium und Aluminium) nicht enthalten (da habe ich derzeit

... jetzt kommts ...

keine Ahnung

Das ist ja hier das Problem.

ob es so was gibt), und zum anderen muss man die Absorption(slinien) der Gläser am Besten über einen einfachen Strahler, etwa so eine einfache Halogenbirne (vermutlich mit ziemlich monochromatischem, d.h. einfarbigem Licht), eichen.

Tut mir leid, aber es geht weder um Kameras und Objektive noch um weitere Eichungen.

Ja, aber das nuetzt nichts, wenn der "Chem"trail neben dem Sonnendurchlauf liegt ... Und geschaetzte 99,99% tun das jeden Tag.

In der Astronomie müssen Fernrohre auch mitbewegt werden und so schnell fliegt ein Chemtrail ja nicht, dass man nicht ein paar Bilder mit Chemtrail direkt vor der Sonne machen kann (Sonnenbrille hilft beim Zielen).

Die Iren haben zeitgleich mit den US-Amerikanern und deren Mondmission eine Sonnenforschungsrakete gestartet. Als Wernher von Braun fragte: "Aber die Sonne ist doch viel zu heiss", antworteten die Iren: "Du Dummerchen, wir fliegen doch nachts".

Auf dem Niveau wird hier im Gelben Wissenschaft diskutiert. Mit Erfolg.

Es geht drum, dass Astronomie damit nix zu tun hat (aber [manche] Astronomen haetten wenigstens die noetige Ausruestung!). Es geht um die 99,99% der "Chem"-Trails, die sich nicht gnaedigerweise zwischen Sonne und Spektrometer aufhalten.

Aber vielleicht war das ja jetzt auch nur Satire und ich bin drauf reingefallen?

Und so komme ich gleich zum zweiten Punkt:

Ja, aber zwischen Sonne und Beobachter ist immer noch viel, viel Platz. "der/die/das" Chemtrail nimmt davon nur einen Raum von weniger als 99,99% ein ...

Das hatte ich heute morgen aufgrund der frühen bzw. späten Stunde noch vergessen:
Das mit dem Herausdifferenzieren wird wesentlich einfacher, wenn man in kurzem Abstand (ca. < 1h) ein Spektrum mit einem Chemtrail direkt vor der Sonne und ein Spektrum ganz ohne Chemtrail(s) vor der Sonne macht und die beiden dann vergleicht.

Das hatte ich doch schon so geschrieben, obwohl das stillschweigend vorausgesetzt wird in der Wissenschaft vom Messen. Vgl. Urmeter, Urkilogramm usw. Ueberall eicht man vorher.

Allerdings weiß ich aufgrund meiner häufigen Beobachtung des Himmels in den letzten Jahren, dass an Tagen mit Kondensstreifen/Chemtrails der Himmel flächig einen weißlichen Schleier

Die Flugbewegungen haben stark zugenommen ...

aus Kondensstreifen/Chemtrails hat sowie auch einzelne frische Streifen, aber praktisch keinen Streifen wirklich blauen Himmels mehr.

Da kann man die Referenz vom Tag davor nehmen. Man muss es nicht komplizierter machen, als es ist.

Dazu müsste man ein Spektrum an einem Tag mit einem wirklich blauen Himmel aufnehmen, aber dann kann man die Ergebnisse nicht wirklich gut vergleichen, weil an den beiden Tagen sich ja unterschiedliche Stoffe in unterschiedlicher Konzentration in der Atmosphäre befinden können.

Genau. Darum Atmosphaerenchemie studieren. VORHER.

Nochmal: das alles nuetzt nix, wenn man es nicht systematisch macht, ueber Tage/Wochen/Monate. UND sich auskennt mit den Messverfahren.

Und nicht nur misst vor Sonnendurchgang, sondern den Gesamthimmel. Die restlichen 99,99% halt.

Dann wird einem aber vorgeworfen, man wolle es so kompliziert machen, da glaube man lieber gleich so an das Zeugs.

GENAU SO KOMPLIZIERT war es aber, den Computer zu entwickeln, von dem aus hier manche Wissenschaftsferne nun was absondern, was frueher schon bei der Leserbriefredaktion durchgefallen waere.

Drum ist es ja heute so, dass der gequirlte Unsinn im Netz immer mehr zunimmt und die wissenschaftlich fundierte Meinung mehr und mehr in den Hintergrund gedraengt wird. Und das Schulsystem sorgt zuverlaessig dafuer, dass die heutigen Mitdiskutant(inn)en den Unterschied auch nicht mehr erkennen koennen.

Drum gebe ich es auch immer wieder auf. Haette nicht rueckfaellig werden sollen ...

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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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