Fernrohre + noch was vergessen

Leser68, Dienstag, 16.06.2015, 12:17 (vor 3868 Tagen) @ Leser687206 Views

@CrisisMaven

Ich antworte mal hier, weil ich diese Beitragsendlosreihen in manchen Diskussionen, die sich dann am rechten Rand stapeln, für ziemlich doof halte. Die Antwort von Loki, heute 11:43, hatte ich noch nicht gesehen, als ich das folgende schrieb, ich ändere es deswegen aber jetzt nicht mehr ab.

Ja, und die Sonne deckt aber nur einen ganz, ganz kleinen Teil des Himmels ab. "Die Sonnenscheibe hat von der Erde aus betrachtet einen Durchmesser von ca. 32 Bogenminuten, ..."

Gut dann bauen wir eben noch eine Optik davor, die die Sonne einfach größer macht. Damit es durch die davorgeschalteten Gläser keine Verfälschungen gibt, außer den Fernrohrgläsern müssen auch die Materialeigenschaften des Kameraobjektives berücksichtigt werden, muss man zum einen möglichst Gläser verwenden, die die zu beobachtenden Elemente (hier Barium und Aluminium) nicht enthalten (da habe ich derzeit keine Ahnung ob es so was gibt), und zum anderen muss man die Absorption(slinien) der Gläser am Besten über einen einfachen Strahler, etwa so eine einfache Halogenbirne (vermutlich mit ziemlich monochromatischem, d.h. einfarbigem Licht), eichen.

Ja, aber das nuetzt nichts, wenn der "Chem"trail neben dem Sonnendurchlauf liegt ... Und geschaetzte 99,99% tun das jeden Tag.

In der Astronomie müssen Fernrohre auch mitbewegt werden und so schnell fliegt ein Chemtrail ja nicht, dass man nicht ein paar Bilder mit Chemtrail direkt vor der Sonne machen kann (Sonnenbrille hilft beim Zielen).

Und so komme ich gleich zum zweiten Punkt:

Ja, aber zwischen Sonne und Beobachter ist immer noch viel, viel Platz. "der/die/das" Chemtrail nimmt davon nur einen Raum von weniger als 99,99% ein ...

Das hatte ich heute morgen aufgrund der frühen bzw. späten Stunde noch vergessen:
Das mit dem Herausdifferenzieren wird wesentlich einfacher, wenn man in kurzem Abstand (ca. < 1h) ein Spektrum mit einem Chemtrail direkt vor der Sonne und ein Spektrum ganz ohne Chemtrail(s) vor der Sonne macht und die beiden dann vergleicht. Allerdings weiß ich aufgrund meiner häufigen Beobachtung des Himmels in den letzten Jahren, dass an Tagen mit Kondensstreifen/Chemtrails der Himmel flächig einen weißlichen Schleier aus Kondensstreifen/Chemtrails hat sowie auch einzelne frische Streifen, aber praktisch keinen Streifen wirklich blauen Himmels mehr. Dazu müsste man ein Spektrum an einem Tag mit einem wirklich blauen Himmel aufnehmen, aber dann kann man die Ergebnisse nicht wirklich gut vergleichen, weil an den beiden Tagen sich ja unterschiedliche Stoffe in unterschiedlicher Konzentration in der Atmosphäre befinden können.
Idealerweise würden an einem Streifentag Sonnenspektren von mindestens einem hoch gelegenen Observatorium aufgenommen, um eine weitere Vergleichsmöglichkeit zu haben.
Am Besten wäre es natürlich, wenn man am kommenden Sonntag, den 21. Juni, der Sommersonnenwende, mittags ein Sonnenspektrum aufnehmen würde, ganz optimal wäre eines auf der Zugspitze, was allerdings ca. 60 Euro, nur für die Hoch- und Runterfahrt von der Zugspitze kostet. Es soll aber an dem Tag in großen Teilen Deutschlands bedeckt sein.
Allerdings machen ein paar Tage davor oder danach den Kohl auch nicht wirklich fett (Abweichung vermutlich < 1%).


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