Referenzkurs oder nicht Referenzkurs, das ist hier nicht die Frage
So und nun schaue dir dieses, dein Posting bitte noch mal an und ich
wiederhole nochmal meine Frage von oben:Wo steht in der "Selbstanklage" von JP Morgan etwas von Referenzkurs?
Ist es so wichtig, WO es stand? Die Selbstanklage habe ich nicht komplett durchgelesen, aber es steht auf Tagesschau.de.
Ja, du kannst davon nichts lesen, da du ja leider oben, deshalb auch (s.
oben) nicht auf meine Frage eingegangen bist, wo ich dich frage, wo in der
Verlautbarung von JP Morgan etwas von Referenzkurs steht? Steht da nämlich
nicht, sondern es werden ganz normale Kundenaufträge und deren Abwicklung
beschrieben. Demnach wird also rund um die Uhr beschissen.
Ich interpretiere das zwar nicht so, dass rund um die Uhr beschissen wurde, aber meinetwegen soll es so sein. Wir sind uns doch darüber einig, dass Banken ihre Kunden bescheißen, wann immer es geht. Meinetwegen auch rund um die Uhr. Deswegen beeinflussen sie damit immer noch nicht den Markt, sondern immer nur Kundenaufträge. Siehe auch weiter unten.
Das hatte ich dir übrigens schon vor geraumer Zeit bewiesen. Damals ging
es um den Bericht der Schweizer Aufsichtsbehörde.
Es wäre schön, wenn wir bei diesem konkreten Fall bleiben könnten. Aber wie gesagt, meinetwegen auch rund um die Uhr. Spielt für mich keine Rolle.
Ein oder zwei Pips sind natürlich nichts für sich alleine, genaus wie
ein Wassertropfen im großen Teich, aber wenn über 6 Jahre, 5 Großbanken
rund um die Uhr, gemeinsam bei jeder Order tricksen, oder bei jeder zweiten
oder nur bei 10 %, wie viele Pips (Wassertropfen) kommen dann wohl
zusammen?Da kann man wohl mit Fug und Recht Zweifel daran haben, dass der Kurs
(Wasserstand) heute exakt der gleiche wäre, als wenn alle die Millionen,
wahrscheinlich eher Milliarden kleine Abweichungen nicht passiert werden.
Hier hast du leider einen großen Denkfehler. Du gehst davon aus, dass alle Kundenaufträge immer nur in die gleiche Richtung gingen (long oder short), aber das ist natürlich nicht so. Mal manipulieren die Banken ein bisschen nach oben, mal ein bisschen nach unten. In Summe: Null.
Und so ist es aus meiner Sicht, nach dem, was wir in den letzten Jahren an
Einblicken in die Traderabteilungen der Großbanken bekommen haben, vor
allen Dingen jetzt, wo wir es schwarz auf weiß haben, das sie auch
gemeinsam sehr erfolgreich agieren, höchst wahrscheinlich so, dass sie
auch längerfristige Strategien für Kursentwicklungen hatten und
wahrscheinlich auch noch haben.
Und zwar durchweg in allen Märkten.
Der letzte Teil, ab „höchstwahrscheinlich“ ist alleine deine Vermutung.
Und ich widerspreche. Einfach so, ohne Beweis.
Ich glaube, du hast jahrelang die kriminelle Energie und auch die
Fähigkeiten, Stichwort Computerhandel, in den Tradingabteilungen der
Großbanken unterschätzt, vielleicht weil du es auch noch anders hautnah,
kennengelernt hast. Es gibt mittlerweile einige Bücher von Aussteigern,
die die abgrundtiefen, moralischen Verwerfungen aufzeigen.
Nein, dass Banken ihre Kunden bescheißen, wo es nur geht, ist mir schon immer klar.
Mir ging und geht es bei den ganzen Menupopulationen immer nur darum, dass sie keinen Einfluss auf die Kursentwicklung haben.
So, Schluss damit, ich wiederhole mich ständig nur.