Auch @CalBaer, jetzt wird es kompliziert.
Hallo paranoia,
es wäre einfacher, wenn du dich in deiner Anwtort auf jeweils einen Adressaten konzentrieren würdest.
Hallo, siggi,
leider kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Du nicht nur ein
wenig börsenfern, sondern auch marktwirtschaftsfern bist.![]()
Das ist schade.
Schade ist, dass du Gefahr läufst, in alte Verhaltensmuster zurückzufallen, statt sachlich zu dem Thema Stellung zu nehmen.
Ich antworte mal mit einem Auszug aus Elli's Eingangsposting in diesem Thread:
„Die Regulierungsbehörden werfen den Devisenhändlern der großen Institute vor, sich zwischen 2007 und 2013 über Kurznachrichten und Chat-Foren abgesprochen zu haben, um einen Referenzsatz des Devisenmarktes zu manipulieren und sich auf Kosten der Kunden zu bereichern.“
Grätsche doch da mal rein, paranoia, oder ist das alles korrekt, dann weiß ich allerdings nicht, warum du dich so aufregst?
Nachfolgend wird CalBaer persönlich angesprochen. Das schneide ich, bis auf die Anrede, mal raus.
Danke, CalBaer für dieses sehr schöne Fundstück.
CalBear, ich bedanke mich ebenfalls. Das ist genau das, was ich brauche!
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> Siggi, ich bin kein Jurist, aber JP Morgan sagt hier klipp und klar, dass
sie, wenn sie nicht als Kommissionär für den Kunden tätig werden (was
bedeutet, dass sie mit einer Kommission vom Kunden dafür entlohnt werden)
sondern wenn sie als Kontrahent auftreten (bei Devisen der Normalfall) in
die Devisenkurse eine Kommission einrechnen werden!
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Das Banken sich für ihre Dienstleistung entgelten lassen, ist natürlich
skandalös und moralisch höchst verwerflich.
Insbesondere, dass JP Morgan seinen Kunden Devisen, die sie zu 1,2000
gekauft haben, dem Kunden zu 1,2001 (also zu einem Aufgeld von
unverschämten 0,0083333%) oder sogar dem doppelten Aufgeld [an den Galgen,
die Wucherer!],
rechtfertigt den Einsatz der Nationalgarde, der SWAT-Teams, der
Ghostbusters und der Kammerjäger.
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Siggi, JP Morgan hat keinen Markt manipuliert. Die haben eine
Kommission/Dienstleistungsgebühr/Agio/Disagio/Entgelt in die Kurse
eingerechnet.Wenn Du am Dienstmorgen beim Makler Deines Vortrauens Dir Aktienkurse
stellen lässt, dann verrate ich Dir ein schmutziges Geheimnis:In diesen Kursen stecken Kommissionen drin!
Und nochmal von oben hierhin geholt:
„Die Regulierungsbehörden werfen den Devisenhändlern der großen Institute vor, sich zwischen 2007 und 2013 über Kurznachrichten und Chat-Foren abgesprochen zu haben, um einen Referenzsatz des Devisenmarktes zu manipulieren und sich auf Kosten der Kunden zu bereichern.“
Das nennst du Kommissionen einrechnen? Interessant.
Nein, das ist alles Ablenkung von eigentlichen Thema.
Hierum geht es. Zitat aus CalBaer's Link
To begin, conduct by certain individuals has fallen short of the Firm’s expectations. The conduct underlying the criminal antitrust charge by the Department of Justice is unacceptable. Moreover, as described in our November 2014 settlement with the U.K. Financial Conduct Authority relating to our spot FX business, in certain instances during the period 2008 to 2013, certain employees intentionally disclosed information relating to the identity of clients or the nature of clients’ activities to third parties in order to generate revenue for the Firm. This also was contrary to the Firm’s policies, unacceptable, and wrong. The Firm does not tolerate such conduct and already has committed significant resources in strengthening its controls surrounding our FX business.
Das ist ein ganz klareres Schuldeingeständnis, da braucht man kein Jurist sein, um das zu erkennen. Und entsprechend hoch sind auch die Strafzahlungen ausgefallen. Meinst du, die Banken zahlen die hohen Strafen, weil alles korrekt gelaufen ist?
lg
siggi