Evolution ist immer, überall. πάντα ῥεῖ
Was ewig ist, entsteht und vergeht nicht.
Das stimmt. Ewigkeit ist ja auch nur ein anderes Wort für Gott.
Bestimmt nicht.
Insofern
bist Du mit Deinen eigenen Gedanken ohne es zu merken wieder beim
Göttlichen angekommen.
Gewiss nicht. Unter Gott wird eine planende und lenkende Kraft verstanden, und damit hat der Ewigkeitsbegriff nicht viel zu tun.
Aber abgesehen davon stimmt es nicht, dass die Evolution ewig sei.
Doch. Es gibt keine Stagnation. Alles fliesst, pulsiert, ewig. πάντα ῥεῖ
Alles,
was als Evolution im Irdischen geschieht, geschieht im Raum und verläuft
in der Zeit, also es entsteht und vergeht.
Evolution beschränkt sich natürlich nicht aufs Irdische. Evolution ist immer, überall. πάντα ῥεῖ
Es sei denn Dein Begriff der Evolution schließt auch alles übersinnliche
Geschehen, die Entwicklung geistiger Wesen mit ein, bei denen es nicht
Geburt und Tod, sondern nur Verwandlung gibt. Aber daran glaubst Du ja
nicht.
Woran glaube ich nicht? Geist hängt an der Materie. Geist schwebt nicht losgelöst umher. Wenn ein Individuum stirbt, zerfällt es in seine Fragmente. Wenn Würmer sich Deine noch organischen Proteine einverleiben, dann leben diese Geistfragmente (Willensfragmente) im Wurm weiter, und dann vielleicht in einem Vogel, und dieser eventuell wieder in einem Menschen, und jene Fragmente, die zu Humus und anorganischen Mineralien werden, feiern in Gräsern und Bäumen eine Wiedergeburt. Wie das Leben halt so spielt. Komplexitätsentstehung ist keine Einbahnstrasse. Auf Komplexität folgt Simplizität.Auf dem Mars waren vielleicht auch schon mal komplexere Organismen unterwegs als heute.
Einen evolutionären Prozess in Raum und Zeit machen nur die materiellen
Körper durch. Sie entstehen und vergehen.
Der materiegebundene Geist genauso. Der Geist der Dino-Saurier existiert nicht mehr, da deren Körper nicht mehr existieren. Oder glaubst Du, der Tyrannosaurus geistert noch herum hier? Und der menschliche Geist ist nicht in Evolution entstanden? War schon da, bevor die ersten Säuger materiell erschienen?
Davon unterscheiden muss man
Seele und Geist, die sich in ihnen materialisieren, um eine Entwicklung
durchzumachen. Wer den Geist des Menschen nicht von seinem Leibe
unterscheidet, kommt mit der Wirklichkeit nicht zurecht.
Im Gegenteil. Wenn der Mensch materiell ausstirbt, dann verschwindet sein Geist in dieser Form genauso wie jener der Saurier. Bakterien, Würmer und andere Wesen nehmen dann die Ueberbleibsel, die Materie/Geist-Fragmente auf.
Der Geist aber lebt -
Als Fragment, im Wurm, aber nicht mehr als menschlicher Geist. Ein Mensch kann nur wie ein Mensch fühlen, solange seine Zellen im Verbund agieren können. Wenn ein Körper fragmentiert, fragmentiert gleichzeitig auch der Geist.
und damit kommen wir wieder auf das eigentliche
Thema der Wiederverkörperung - zwischen zwei Verkörperungen in einer
geistigen Welt unter höheren Geistern und macht dort aus den Erfahrungen
des vergangenen Lebens Impulsierungen und Verwandlungen durch, die seine
nächste Verkörperung (sein Schicksal) bestimmen. Letztlich erhält auch
die Evolution der Körper von hier ihre Impulse. Denn Materie ist nur
verdichteter Geist (so wie Eis nur verdichtetes Wasser ist).
Das widerspricht wieder deinen vorherigen Aussagen, wo Du Geist und Materie trenntest.
Nun sind sie wieder ein- und dasselbe. Zudem ist Eis kein verdichtetes Wasser, denn Wasser ist dichter als Eis. Du bist ziemlich chaotisch unterwegs.
Woher soll die
Evolution auch sonst Richtung und Inhalt erhalten?
Aus dem omnipräsenten Willen (Man lese 'die Welt als Wille und Vorstellung') in allen Organismen in der Welt draussen. Von einer planenden Ewigkeit, die Du nun auch noch Gott nennst, jedenfalls nicht.
Ist doch logisch, nicht wahr?
Nicht dass ich wüsste
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Viele Grüße
Falkenauge
Beste Grüsse, Zara