Kein Gott nirgends?

Falkenauge, Dienstag, 22.03.2016, 09:46 (vor 3613 Tagen) @ eddie096219 Views

Stephen Hawking lieferte bedeutende Arbeiten zur Kosmologie, Allgemeinen
Relativitätstheorie und der Physik der Schwarzen Löcher.

Er vertritt die Meinung, dass es keinen Gott gibt und das der Mensch kein
Leben nach dem Tode hat. Er hat nur dieses eine Leben.

Wenn jemand irgendwo einen komplizierten Motor findet, wird er nicht auf die schwachsinnige Idee kommen, die verschiedenen Teile hätten sich an dieser Stelle zufällig so zusammengefügt, sondern er wird den Motor vernünftigerweise auf den gedankenvollen Bauplan eines Menschen, also eines intelligenten Wesens zurückführen, nach dem er konstruiert und in seine funktionsfähige Form gebracht worden ist.

Vor dem menschlichen Organismus setzt aber bei Leuten wie Hawking ein solch vernünftiges Denken plötzlich aus. Die hochkomplexen Funktionsabläufe und Zusammenhänge eines menschlichen Organismus, die diejenigen einer Maschine weit überragen, werden nicht sinnvollerweise auf einen intelligenten Bauplan eines höheren Wesens, sondern auf irgendeinen Zufall zurückgeführt, wo sich die Teile auf wundersame Weise irgendwie zusammengefügt haben sollen.

Das ist nicht Wissenschaft, sondern Aberglaube, den man sich durch komplizierte Gedankenskonstrukte, die man Wissenschaft nennt, nur vernebelt. Man unterliegt der Suggestion der übermächtigen Materie, die sich dem reduzierten Bewusstsein als scheinbar einzige Realität massiv aufdrängt.

Es ist die materialistische Gefangenschaft des Geistes, der sich als solcher nicht erkennt, sondern auch nur für eine temporäre Ausschwitzung der Materie hält. Dann sind es aber auch seine Gedanken und folglich nichts wert.


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