Das Nichts und das Etwas
Warum ist etwas, und etwa nicht nichts? *)
Ein schöneund nachdenkliche Abendstund' wünscht
Weiner.
Hallo Weiner,
der Urknall existiert in der modernen Physik weil der Mensch in Zeiträumen denkt.
Alles muss einen Anfang und ein Ende haben, damit es in die Vorstellungswelt
des Menschen integriert werden kann. So wie auch scheinbar das Leben einen
Anfang und ein Ende hat. Dies ist die Sprache des Verstandes.
Es gibt jedoch auch andere Sprachen. In einer anderen Sprache hat das Leben
keinen Anfang und kein Ende, sondern ist eine Erfahrung von unterschiedlichen
Intensitäten. Oder auch unterschiedlicher Dichte von Materie. Wobei Materie
viel mehr ist, als sie scheint. Dabei entsteht das Konzept der Schwingungen.
Körper mit niedriger Dichte lösen sich scheinbar auf. Körper mit hoher Dichte
werden scheinbar fest. Im Grunde sind es nur schnellere und langsamere
Schwingungen von Stoffen. So erscheint uns Materie als fest. Aber nur solange
bis wir genau hinsehen. Dann erscheint Materie als Mikrokosmos aus
Schwingungen, ähnlich dem Sonnensystem als Makrokosmos von Schwingungen.
Die Frage ist nun, ob diese Schwingungen durch einen Urknall entstanden sind
oder ob das Universum einfach Schwingung ist? Darin gibt es nichts, was nicht
Schwingung ist.
Das Universum kann nur dann entstanden sein, wenn es ein Vorher gab.
Dafür braucht es ein Nichts.
Ohne dieses Nichts, ist das Universum auch nicht entstanden – sondern es
war schon immer. Es war nie nicht anwesend. Schwingung wäre damit
die allumfassende, unendliche Wirklichkeit – ohne ein Außen und ohne
einen Anfang.
Was diese Schwingung genau ist, kann man mit Mikroskopen nicht genau
herausfinden. Auch nicht mit Teilchenbeschleunigern. Aber man kann die
unterschiedlichen Intensitäten der Schwingungen im eigenen Bewusstsein
erfahren. Das Bewusstsein funktioniert damit als Resonanzkörper, der
Schwingungen auffängt.
Gruß
nemo