Interessant
Hallo Falkenauge,
Wenn jemand irgendwo einen komplizierten Motor findet, wird er nicht auf
die schwachsinnige Idee kommen, die verschiedenen Teile hätten sich an
dieser Stelle zufällig so zusammengefügt, sondern er wird den Motor
vernünftigerweise auf den gedankenvollen Bauplan eines Menschen, also
eines intelligenten Wesens zurückführen, nach dem er konstruiert und in
seine funktionsfähige Form gebracht worden ist.
Man kann sich auch die Entwicklungsgeschichte der Erde und des darauf befindlichen Lebens ansehen. Wie wahrscheinlich ist der Zufall, der einen Planeten hervorbringt, auf dem (halbwegs) intelligentes Leben existiert, dass in der Lage ist, vorhandene, natürliche Ressourcen abzubauen und weiter zu verarbeiten bzw. für die Energiegewinnung nutzbar zu machen? Kohle und Erdöl (bzw. Teile davon) gibt es seit Millionen von Jahren auch an der Erdoberfläche, und trotzdem hat es erst der Mensch verstanden, sich die darin gespeicherte Energie zu erschließen? Unwahrscheinlicher Zufall meiner Meinung nach. Auch ist der Mensch das erste Lebewesen auf Erden, dass es tatsächlich geschafft hat, das Erscheinungsbild der Erde nachhaltig zu verändern, kein anderes Lebewesen vor uns hat das vollbracht.
Auch die diversen in der Erdgeschichte statt gefundenen Massenaussterben sehe ich in diesem Kontext. Da ist die Entwicklung irgendwie in eine Sackgasse geraten und dann brechen "rein zufällig" Unmengen an Vulkanen aus (Massensterben Perm) bzw. da knallt "rein zufällig" ein Himmelskörper auf die Erde (Massensterben Kreide/Tertiär). Oder die komplette Vergletscherung der Erde bis zum Äquator nach dem Auftreten der Cyanobakterien und genau zum richtigen Zeitpunkt brechen Vulkane aus und führen zu einem kompletten Abschmelzen der Gletscher (die Erde war danach lange Zeit komplett Gletscher frei)? Alles zufällig?
Ich bin hier eher der Meinung, dass da in der Tat ein genau definiertes "Drehbuch" abgearbeitet wurde und noch immer wird, und dass die menschliche Rasse genau zum richtigen Zeitpunkt auf der Bühne erschienen ist. Auch wenn es sich vielleicht chauvinistisch liest, aber ich bin der festen Überzeugung, dass es die Menschheit nicht zufällig auf diesem Planeten gibt, der "rein zufällig" die richtige Masse und Entfernung zu seiner Sonne hat. Apropros Sonne...ist es nicht sehr seltsam, dass wir nur eine Sonne haben? Es ist mittlerweile festgestellt worden, dass die Entstehung eines Einzelstern-Systems eher die Ausnahme darstellt und dass es wesentlich wahrscheinlicher ist, dass sich ein Doppelstern-System aus einer Molekülwolke entwickelt.
Es ist die materialistische Gefangenschaft des Geistes, der sich als
solcher nicht erkennt, sondern auch nur für eine temporäre Ausschwitzung
der Materie hält. Dann sind es aber auch seine Gedanken und folglich
nichts wert.
Ich denke, dass hier eher das Problem besteht, dass man immer tiefer in die Materie eindringt, dabei aber keine unterste Grenze findet. Nebenbei steht man jetzt ja schon vor dem Problem, dass man das gleichzeitige Vorhandensein als Welle und Teilchen von irgendwelchen Nukleonen nicht mehr erklären kann (siehe Interferenz-Experiment mit Elektronen oder auch das Tunneling).
Meine Prognose hier ist, dass das so lange so weiter geht, bis man an den Grenzen der Planck-Welt angelangt ist, wo man dann aber feststellen wird, dass es immer noch kleiner geht (auch wenn das physikalisch und mathematisch dann überhaupt nicht mehr erklärbar ist). Man wird immer größere Apparaturen (weit größer als der LHC) und immer mehr Energie einsetzen, nur um hinterher doch um keinen Deut schlauer zu sein, sondern immer mehr neue Fragen finden wird, die letztlich irgendwann wissenschaftlich nicht mehr zu beantworten sein werden.
Gruß,
Kaladhor
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Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!