Die Überlegungen müssen hier nicht enden...
Vor dem Urknall gab es keine Zeit, also auch kein Gott, der dann in
einer
Zeit das Universum hätte erschaffen können.
Das erste Dogma in der modernen Physik lautet: Du sollst den Urknall nicht
anzweifeln.(Denn das wäre Ketzerei und würde alle unsere schönen –
materialistischen – Konzepte
durcheinander bringen.)![]()
Gruß
nemo
Den womöglich größten Physiker unserer Zeit anzuzweifeln mag ketzerisch sein, aber auch er ist nur ein Mensch und kann sich unter Umständen irren.
Das Mysterium des menschlichen Geistes fasziniert und zweifellos hat der Mensch mit seinem 2 Pfund Universum auf den Schultern erstaunliches geleistet, sowohl Schöpferisches, als auch unvorstellbar Grausames. Die Selbsterkenntnis ist meiner Meinung nach der wunde Punkt unseres Seins, sie bedingt die Gewissheit sterben zu müssen - das mag jedem Menschen bewusst sein, doch stellt das unausweichliche "Ende" einen Verlust dar und sei es nur für einen selbst. Verlust verursacht Schmerz und Leid...also wird eine Projektion erschaffen; jene, dass wir irgendwie und irgendwo mit unserer Seele wiederholt existieren werden. Das ist unsere spirituelle Versicherung gegen den Tod. Viele Menschen sind rational und naturwissenschaftlich bewandert und haben oft und viel über das Wunder des Lebens reflektiert; dabei hat noch niemand die Gründe für das Phänomen Leben erschließen können, oder echtes Leben aus dem Nichts reproduzieren können. Niemand kann sagen was der Plan dahinter ist, von wem er stammen mag und ob es überhaupt einen gibt. Von daher bleibt das Leben, als auch der Tod für mein Verständnis von einem göttlichen Schleier verhüllt, wenngleich die Wissenschaft in vielen Bereichen etliche Geheimnisse lüften konnte.
Die Urknall-Theorie versucht zu erklären, dass sich durch dieses Geschehnis Raum und Zeit überhaupt erst entfaltet haben und die Modelle unserer Physiker scheinen dies zu bestätigen, aber ich frage welchen Sinn dieses Geschehnis überhaupt haben soll und worin es sich überhaupt abspielt...man kann spekulieren...vielleicht sind wir und das ganze Universum nichts weiter als ein gigantisches Unterhaltungsexperiment einer weit mächtigeren Spezies ähnlich einer Ameisen-Farm in den Händen eines spielenden Kindes
.
Zu den dramatischen Erinnerungen aus einem möglichen früheren Leben:
Auch ich habe eine derartige Erinnerung, welche die früheste überhaupt für mich in meinem Leben darstellt - ich klammere mich an einen Felsen und dieser ist nass; es ist dunkel und regnet; ich habe Angst.
Als ich im Verlauf meiner Kindheit weit genug war meinen Eltern diese Erinnerung zu schilden konnten sie mir bestätigen, dass nichts in meiner Kindheit vorgefallen wäre, was diese Erinnerung begründen könnte. Es ist auch nur dieser sehr kurze Ausschnitt, es gibt kein Davor und in dieser Erinnerung auch kein Danach; es ist wie ein kurzes Blitzlicht in einem Dunkel der Wahrnehmung. Es war einfach da - in meinem Kopf - unergründlich. Bin ich in einem vorherigen Leben an einem Berg gestorben? War das der letzte Eindruck vor dem Tod?
Es ist nicht aufklärbar und so belasse ich es als das was es vielleicht ist - ein Artefakt.
Bemerkenswert ist lediglich ein Detail in meinem Leben: Ich habe Höhenangst!
Gruss, Fairlane