Es gibt kein Sparen in Sachwerten!
Richtig. Man nennt es "Sparen in Sachwerten" (vgl. auch @dottore's:
"echte Ersparnis"!). Das ist sehr erwünscht!
Sag mal,
hast du noch nie alte Fabrikruinen gesehen, umgeben von total verseuchten Böden?
hast du noch nie Schiffsfriedhöhe gesehen, wo die Schifffe in der dritten Welt ausgeweiidet werden, weil diese Arbeit hierzulande wegen der dabei anfallenden giftigen Substanzen niemandem zumutbar wären?
hast du noch nie Autofriedhöfe oder sonstige Müllhalden gesehen?
Und komme mir jetzt bloß nicht mit dem Gold!
hast du noch nie Berichte von Krisenzeiten gehört, wo gebackene Ratten mit Gold aufgewogen wurden?
Wertvolle Teppiche und Kunstsammlungen für einen Zentner Weizen oder einen Sack Kartoffeln hergegeben wurden?
Was nicht bedeutet, dass Rattenfleisch oder Getreide/Kartoffeln so teuer wären, sondern dass der Wert von Gold und Kunst eben rapide verfällt.
Das alles ist dein Sparen in Sachwerten! Alle Sachwerte werden zu Müll. Auch Gold, indem es teurer wird, Gold aus dem Müll rückzugewinnen, als sein Wert ist.
Geht eben nur solange, wie das System funktioniert, aber das System kann niemals duerch Sachwerte aufrecht erhalten werden.
Gruß Mephistopheles
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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc