Richtig verstandener Debitismus: Sparen ist unmöglich!

Mephistopheles, Datschiburg, Montag, 27.04.2015, 12:33 (vor 3915 Tagen) @ Beo25462 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 27.04.2015, 15:39

"den Sparer braucht kein Mensch"

Das ist ein so dahingesagtes Zitat ohne genaue Quellenangabe. In welchem

Kontext die Aussage steht, kann hier niemand nachvollziehen.

Na, dann wäre eine Recherche angesagt, ob und wo genau das drin steht.
Ich kenne die Schriften von PCM nicht. Gleichwohl bin ich ein Vertreter des
Debitismus, richtig verstanden allerdings.
Vielleicht kann uns der @Nico weiterhelfen.

Dass die Schulden der einen die Guthaben der anderen darstellen, ist

doch hier eine Binsenweisheit. Und wo sollen die Guthaben denn hin, wenn
Kredite aufgenommen werden?

Das ist zwar eine mir wohlbekannte Binsenweisheit, dass nämlich
Guthaben = Schulden = Kredit, aber nicht das Thema dieses Threads.
Das Thema hier war und ist: (angstgetriebenes) Horten & Sparen von Geld
bzw. "übermäßige Guthaben-Schulden-Bildung", relativ zum BIP-Wachstum
gesehen, und die Folgen für die Volkswirtschaft
.

Horten & Sparen ist unmöglich.

Alle Guthaben sind gleichzeitig Forderungen, das ist wie die beiden Seiten einer Münze.
Jeder, der "spart" gibt dieses Geld damit aus, weil durch das "Sparen" = Aktivum gleichzeitig ein Eintrag auf der Passivseite der Bilanz entsteht.

Die Passivseite des einen ist gleichzeitig die Aktivseite des Partners.

Es ist hier einfach nur furchtbar, wenn hier im Börsen- und Wirtschaftsforum dauernd Beiträge erscheinen von absoluten Bilanzanalphabeten, welche nicht einmal die Grundelemente der Doppik verstanden haben.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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