Geld ist auch keine Forderung - Ersatzwährungen - Bonus: Volksetymologie
Man weicht dann auf
Ersatzwaehrungen aus. Fremdwaehrung, Gold, Zigaretten, Beton ... Du
verlagerst damit die Sparerei nur in andere Bereiche.
Gold, Zigaretten oder Beton steht kein Schuldner gegenüber. Das ist kein
"Sparen" (Ansammeln von Forderungen, von Gläubigermacht über Schuldner),
sondern Anhäufen von "forderungslosen" Gütern.Da entstehen keine "Konjunkturen".
Das mag sein.
Aber wer ein z. B. Bargeldvermögen anhäuft, der hat damit keine Forderungen gesammelt. Gegen wen denn auch? Und woraus (Geschäftgrundlage)
Wer allerdings ein Bankguthaben hat, der hat in der Höhe Forderungen gegenüber seiner Bank. Welche Macht aber dieser Gläubiger der Bank hat... Er hat jedenfalls nur die Banken als Schuldner, wenn er nicht noch andere Schuldner hat (die allerdings nicht aus dem Bankguthaben heraus: Da gibt es nur die Forderung des Bankkunden eines Bankguthabens gegenüber der Bank).
Ersatzwährungen: Das sind natürlich Tauschmittel, denn keine gesetzlichen Zahlungsmittel.
Aber wenn die als Gegenleistung akzeptiert werden... Dann gilt auch dort, dass der Tauschmittelempfänger hofft, es wieder eintauschen zu können (neben anderen ähnlichen Funktionen, wie geltendem Geld).
Viele freundliche Grüße
Empfehle allen mal das hier zu lesen, ehe man wieder mal ohne Nachzuschlagen wüst Begriffe verwendet, weil die doch so passend erscheinen, zu dem, was man sich so denkt: http://de.wikipedia.org/wiki/Volksetymologie
"Bei einer Volksetymologie, auch Fehletymologie[1] und Paretymologie, handelt es sich laut Meyers Großem Universallexikon um eine naive Verdeutlichung bzw. Motivation eines isolierten, nicht mehr verstandenen Wortes durch Anlehnung an ein klangähnliches Wort."
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Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.