Richtig verstandener Debitismus

Zarathustra, Montag, 27.04.2015, 19:50 (vor 3915 Tagen) @ Beo25337 Views

Ich sprach aber nicht von "Weiter- bzw. Rückgabe von Forderungen",

sondern vom individuellen HORTEN derselben, in welcher Schublade oder Bank
auch immer.

INDIVIDUELLES Sparen von Geld gibt es natürlich, das ist klar. Aber

eben nicht INSGESAMT.

Insgesamt beträgt die monetäre Sparquote etwa 10% des BIP jährlich ...
http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-02/infografik-sparquote-deutschland

Per Saldo nicht, weil Forderungen und Verbindlichkeiten sich aufheben.
Insgesamt verlängert sich einfach die Bilanz, wobei die volkswirtschaftlich natürlich relevant ist, weil die Zinsen der gesamtwirtschaftlichen Aktivseite - je höher diese steigt - desto schwieriger bedient werden kann von den Schuldnern.

was zu einem extrem exponentiellen Wachstum der Geldvermögen insgesamt
bei einer Wachstumrate des Einkommensvolumen insgesamt von ca. 1%. Das
Einkommensvolumen ist immer etwa gleich hoch wie das BIP
. Eigene Kosten
sind immer Einkommen von Anderen.

Das kann auf Dauer nicht gutgehen; auf keinen Fall!

Das behauptet auch niemand.

Eine monetäre
Guthaben-Schulden-Bremse wird dringend benötigt.

Und wie soll die aussehen? Aus libertärer Sicht ist es klar: Keine Rettung von Unternehmen. Richtig verstandener Debitismus heisst jedoch: Der Kapitalismus ist ein Staats-/Machtbastard, und in so einem System ist die Retterei und damit die exponentielle Steigerung der Verschuldung/Verguthabung vorprogrammiert; und dies läuft immer ohne Ende bis zum Ende (Dottore).

Gruß, Beo2

Grüsse, Zara


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