Bei Gleichschritt von Käufen/Verkäufen (=Tausch wertäquivalenter Güter) Clearing;
Hallo Liated,
danke - ein sehr schönes Beispiel.
Bezeichnenderweise ist ja der "Äquivalententausch" erklärtes Ideal der Ökonomen. Bei den Neoklassikern ist Geld bloßer Numeraire ... und das Kunststück besteht dann darin, "nachzuweisen" (zurechtzufabulieren), daß 1) "der völlig freie Markt", wenn man ihn nur machen läßt, genau dazu führt, sodaß - jedenfalls auf "gaaaaanz lange Sicht" - Geld keine Rolle spielt und 2) an Abweichungen von diesem "Gleichgewicht" immer nur der Staat schuld sein kann.
Stützel zerlegt in den "Paradoxa" en detail, wie Walras dabei "Gleichgewicht" und "Gleichschritt" durcheinanderwirft ... muß ich mir nochmal im Detail anschauen.
Beste Grüße!