Alarm: Wehret dem Alarmismus!!
Zuletzt schön zu bestaunen an einer künstlichen Diskussion über
angeblich hundert Meßpunkte, die sinkende und tausend, die steigende
Meeresspiegel beweisen sollten, ohne jeglichen Beleg für auch nur einen
der hypothesierten 1.100 Punkte, dann dem Strohmann-Argument, daß aber,
"wenn es so wäre" (ja, isses nu so, oder nicht???) dann die "Truther" (wer
immer das sein soll - der nächste eristische Strohmann!) aber bestimmt nur
die hundert für sich reklamieren und den Rest ignorieren würden.
So läuft das nunmal bei den Truthern. Rosinenpickerei. In der Klimaszene weiss nun wirklich jeder, dass erstens der Meeresspiegel insgesamt angestiegen ist während den letzten Dekaden, zweitens aber nicht überall. Wenn Du das nicht weisst, ist das nicht mein Problem.
Mein Argument: entweder steigen die Ozeane überall oder nicht, dann sind
10% dem widersprechende Meßwerte etwas, das man als Widerlegung einer
Theorie (Einstein hätte ein widersprechendes Datum genügt!)
ansehen darf - 'Truther' hin oder her.
Wenn das Dein Ernst ist, dann gute Nacht!
Stattdessen wird wider
alle physikalische Theorie und Messung behauptet, Wasser sei nicht
stets plan - natürlich ist es das, auch auf einer Kugelfläche
Natürlich nicht, denn Strömungen und Winde beeinflussen nebst der Gravitation die Höhe.
Unglaublich, so etwas. Wo sind wir hier eigentlich?
- einfach
mal mit Kurvendiskussion befassen und dann feststellen, daß zu jedem Punkt
der Erdoberfläche eine (infinitesimale) Wasseroberfläche (so dort Wasser
ist) gehört, die exakt flach/plan/horizontal zur Erdanziehung ist.
Grausam. Einfach mal ein bisschen Wasser konstant auf die linke Seite Deiner Badewanne blasen und dann die Wasserhöhe links und rechts der Wanne messen.
Solche unwissenschaftlichen und unehrlichen Diskussionen bin ich nicht
bereit zu führen.
Satire?
Weder wurde auf die Kritik der NOAA-Daten noch auf meine
Würdigung der verbalen Eigen-Äußerungen der Schweizer staatlichen
Meteorologen eingegangen, stattdessen Dreckkübel ausgeschüttet.
Du hattest behauptet, die Aussagen der Schweizer Meteorologen streiteten den Klimawandel ab.
Ich weiss nicht, wieviel Fantasie es braucht, um so etwas aus jenen Zitaten rauszulesen. Jedenfalls eine ganze Menge. Ich fühle Absicht und bin verstimmt!
Versachlichung sieht anders aus.
Was mögen wohl die Betroffenen in dem Zusammenhang zu den hier immer
wieder aufkommenden, nutzlosen Streitereien sagen?
Es ist weder ein Streit (von meiner Seite - daher habe ich es ja
abgebrochen) noch nutzlos. Der Nutzen läge, würde wissenschaftlich
gearbeitet, im Erkenntnisgewinn, und sei es, daß aufgrund mangelnder,
widersprechender Daten man es 'jetzt' noch nicht genau wissen kann.Sowohl die Schweizer Daten wie der Deutschlandfunk kranken, das hatte ich
jetzt mehrfach ausgeführt, daran, daß in Klimafragen Datensätze und
-reihen, die nur wenige Jahrzehnte (ab 1971 die einen) oder gerade mal
anderthalb Jahrhunderte (ab 1864 die anderen) umfassen, keine Basis
sind, um langfristige Aussagen zu treffen.
Kannst Du das belegen? Ich behaupte, eine anderthalb Jahrhunderte umfassende Datenreihe genügt, um eine Prognose daraus abzuleiten, zumal in Kombination mit Datenreihen, die Jahrtausende zurückreichen. Immer nur zu behaupten, man habe noch nicht genug Daten, ist keine Kritik. Das ist ein Witz.
Um es für Laien besser zu veranschaulichen: wenn ein Geburtshelfer aus
den ersten drei Tagen Wachstum eines Neugeborenen in seiner Obhut
'berechnen' wollte, welche Schuhgröße es später als Erwachsener mit 25
Jahren haben werde, würde jeder sich still an die Stirn tippen und sich
schaudernd abwenden.
Allerdings.
Ähnliches gilt für Datenreihen über anderthalb Jahrhunderte, gar nur ab
1971 in Klimafragen.Das dürfte auch durch Schellnhuber, Latif, Mann und Hansen kaum zu
widerlegen sein, es sei denn, diese fühlen sich mittlerweile so sicher,
daß ihnen Lächerlichkeit nichts mehr ausmacht.
Du findest selbst die vernünftigsten Aussagen zu dieser Problematik noch lächerlich.
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=323434
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=323568
Dabei will ich es aber bewenden lassen. In fünfzig Jahren, dreißig Jahre
nach McPhersons Ende der Menschheit, sprechen wir uns wieder, bei
ähnlichen 'Durchschnitts'-Temperaturen wie heute, sofern nicht bis dahin
eine Eiszeit die von den Alarmisten herbeigewünschte Hitzkatastrophe
zwecks Schaffung einer die Welt unter einer Regierung einenden Katastrophe
ersetzt hat.
Wenn Alarmisten über Alarmisten herziehen....
Ich fand Deinen Atom-Alarmismus in etwa so gut wie ich Deine Hysterie gegen die Klimawissenschaft schlecht finde. Relevant ist, was Konsens, bzw. überwiegende Mehrheitsmeinung ist in der Klimaforschung. Dies kann dann die Basis sein für Kritik. Was Al Gore sagt, ist irrelevant.