Plan
Doch, denn der Ozean ist bekanntlich keine Badewanne, sondern ein
zerklüftetes Gebilde, in welchem die (sich ändernden) Strömungen einen
Einfluss auf die Wasserhöhe haben.Genau das hatte ich ausgesagt - die
Schwerkraft
wird sich (lokal) nicht geändert haben.
Von 'lokal' hast Du gar nichts gesagt, sondern im Gegenteil:
"D'accord. Da aber sich die Schwerkraft nicht geändert haben dürfte, und Wasser, wie jeder in seiner eigenen Badewanne oder im Badetümpel beobachten kann, dazu neigt, sich plan zu verteilen, kann es eigentlich, bezogen auf Ozean-Mittelstände, keine solchen Abweichungen geben. Dann sind entweder die 1.000 höheren oder die 100 niedrigeren Meßwerte falsch - oder zumindest erklärungsbedürftig und weiterreichende Schlüsse verbieten sich, schon gar verbietet sich Kritiker-Bashing."
Das ist eben Unsinn. Sie sind nicht 'entweder falsch oder zumindest erklärungsbedürftig', sondern dokumentiert und bestens erklärt.
Wenn sie das nicht getan
hat, dann muß es Gründe geben, wonach sich die Ozean-Wasserstände
unterschiedlich statt gleichmäßig entwickeln - das selbe
Mißverständnis
auch hier bei @slinky.
Selbstverständlich gibt es diese Gründe, und jeder, der sich mit der Thematik tiefer befasst, kennt sie längst.
Selbstverständlich ist Wasser immer plan - es sucht sich doch das
Energieminimum heraus und das heißt, es paßt sich dem Verlauf der
Schwerkraft an -
Die Schwerkraft ist nicht plan.
ist diese 'zerklüftet', erscheint der
Wasserspiegel zerklüftet. Ist er aber nicht, hinsichtlich der senkrecht
ziehenden Schwerkraft ist er horizontal plan.
Das ist falsch. Die Schwerkraft ist von Ort zu Ort (und Zeit) unterschiedlich.
Wissenschaftlicher geht's
leider nicht.
Doch doch, und das sehe ich sogar als Nichtwissenschaftler.
Oder aber, da Wasser sich plan verhält,
Tut es - aus den genannten Gründen - eben nicht.
Tut es DEFINITIONSGEMÄSS aus den genannten Gründen DOCH.
Wasserspiegel sind immer plan bei gleicher
Schwerkraft.
LOL, ja, bei gleicher Schwerkraft. Nun ist diese dummerweise aber nicht überall gleich, sondern variiert. Der Ozean ist keine Badewanne. Du fügst immer neue Zusätze in Deine Argumentation ein. Irgendwann stimmt Deine Definition dann. Davon kann in Deinem Erstbeitrag aber keine Rede sein.
Wenn diese Schwerkraft sich nicht ändert, dann bleibt es bei dieser
physikalischen Tatsache (Planarität). Ich hoffe, die
Klimawandel-Hysteriker (um dem Truther-Begriff -grober Keil auf groben
Klotz- was entgegenzusetzen, was ebenso unverschämt ist) versteigen sich
jetzt nicht dazu, der CO2-Gehalt verändere das Schwerkraftprofil und
deformiere somit den Planteten Erde?!
Klima- und Atmosphären-Physiker sind nicht dumm. Sowenig wie führende Kriminalisten dumm sind. Laien glauben halt oft, sie wüssten mehr als Spezialisten.
Bleiben, richtig, evtl. geänderte Strömungsverhältnisse übrig, die an
bestimmten Stellen zu Aufstauungen und an anderer Stelle zu Tälern führen
(könnten - dazu müßte man sie erstmal vorher/nachher
kartographieren und messen!).
Soso!
Worüber wollen wir uns jetzt unterhalten? Darüber, daß die
CO2-Konzentration die Erde deformiere? Dafür ist mir meine Zeit zu
schade.
Wie meinen? Du hattest sogar mal gefragt, warum CO2 nur in eine Richtung wirke!
Oder darüber, daß die globale Durchschnittstemperatur lokale
Strömungsveränderungen bewirke, die zu Sog und Druck führen?
Wie kommst Du darauf? 'Klimagase' sind ganz normale Rückstrahler. Wenn man die Atmosphäre mit diesen anreichert, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Klima sich ändert.
Darüber
kann man diskutieren, dann soll man es aber benennen und nicht "Truther"
verunglimpfen.
Schon die
Aussage 1.000 : 100 ist tendenziös. Was, wenn es 1.000 Senkungen
und 100 Erhöhungen gäbe?
Gibt es nicht.
Gibt es sie überhaupt quantifizierbar???
Außerdem stelle ich fest, daß auf meine Zitate von der Schweizer
Truther-Seite nicht eingegangen wird, die den Klimawandel staatlich
subventioniert abstreitet.
Diese Zitate streiten ihn nicht ab. Und zweitens ist der Chart ziemlich eindeutig, auch nach den 80er Jahren ansteigend.