Zur Versachlichung der Diskussion um die Frage des 'Forcing Factors' beim Kohlendioxid und zur Person Lord Moncktons (of Brenchley)

Literaturhinweis, Sonntag, 11.12.2016, 14:30 (vor 3377 Tagen) @ Theo Stuss5179 Views
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 15.12.2016, 21:21

Laut Lord Moncktons Darstellungen beruht der Fehler auf einer falschen Einbindung der Mathematik der Hyperbelfunktion in das Berechnungsmodell.

Da diese Diskussion nun schon eine Weile andauert, ohne daß die eigentliche Fachliteratur auch nur in Ansätzen bemüht wird und sich alle auf z.T. recht zweifelhafte Sekundärquellen beziehen/berufen/diese kritisieren (in Sachen Klimawandel wie Gender Studies ist Wikipedia eine voreingenommene Quelle, in der wissenschaftliche Gegenargumente oft genug weggemobbt werden), hier zwei Hinweise zur Versachlichung der Diskussion:

A) Statt Video-Interviews von dubiosen Seiten zu zitieren, sollte man sich, Suchmaschinen machen es möglich, stets die Mühe machen, die Originalliteratur ausfindig zu machen, zu verlinken und zu würdigen.

In diesem Falle hier:

Feet of clay: The official errors that exaggerated global warming

Das ist der erste wissenschaftliche Beitrag einer ganzen Serie.

Der Blog WWUT ist auch in Fachkreisen durchaus anerkannt, ist er doch u.a. dafür mit verantwortlich, daß die Herren Mann und Co. sich des Betruges mit Klimadaten überführen lassen mußten, Stichwort 'Climategate'. Vgl. auch dort die Climate Fail Files.

Als Spinner kann man diese nicht abtun, wohl aber einen gewissen Eisenbahningenieur, der wahrheitswidrig behauptet, er habe doppelt promoviert und respektable Klimaforscher, die seiner politischen Agenda widersprechen, als 'Voodoo scientists' diffamiert. Wären die 'Forschungsergebnisse' des IPCC wasserdicht, bräuchte man nicht beleidigend werden. Dies passiert allemal, auch in diesem Forum ständig zu bewundern, wenn einem Argumente nicht zur Verfügung stehen.

B) Daß Monckton sich darauf versteift, er sei Mitglied des Oberhauses, nur nicht berechtigt, dort mitzustimmen ("sit and vote") hat einen banalen historischen Grund: kurz bevor er die Nachfolge seines Vaters als Familienältester antrat, war die Rechtslage noch anders und der 'Act', den der Brief des Parlaments-Sekretärs ('Clerk') anführt, um ihn abzumahnen, bezieht sich darauf. Monckton als schottischer Adliger jedoch scheint dies als einen weiteren englischen Affront zu sehen, der in einer Linie mit den jahrhundertelangen Enteignungen steht, die Engländer den Schotten völlig widerrechtlich angetan haben. Insofern sollte man die zwei Themen nicht miteinander vermischen, so, wie ein Journalist Salman Rushdie mal in eine Diskussion zu ziehen versuchte über den Rosenkrieg um seine lange zurückliegende Ehescheidung, sondern sich einfach auf die wissenschaftlichen Argumente konzentrieren.

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Daß davon auf EIKE nichts zu finden ist, darf ebenso nicht verwundern. Was auch immer man von den wissenschaftlichen Qualifikationen der deutschen Macher halten mag, deren Übersetzungsdienst aus dem Englischen hat mit der englischen Sprache bei komplizierteren wissenschaftlichen Sachverhalten so seine Schwierigkeiten, insbesondere, was die 'rather erudite language' des Lords angeht, der über eine himmelweit höhere Bildung verfügt als die meisten Diskutanten beiderseits des Klimawandel-Streits, , vgl. allein nur die dortige sich anschließende sprachhistorische Diskussion über die Verwendung des altertümlichen Worts 'gotten'.

Sollten vielleicht mal professionelle Übersetzungsdienste bemühen.

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