Das nennt man Sektenführer und nicht Anthropologe
Sorry, will dir nicht zu nahe treten, aber meinen Mund halten kann ich in einem solchen Falle auch nicht.
Das nennt man nicht Anthropologie!
Das nennt man einen Sektenführer!
"Damals" tauchten die im Rahmen der "New Age"-Bewegung in den USA in Massen auf. In der Regel brachten sie eigene „Heils-“ und „Pseudo-Erkenntnisse“ an den Mann bzw. die Frau und hatten ziemlich totalitäre Tendenzen. Sie verstanden es, sich in die Seele ihrer „Anhänger“ zu bohren und deren selbständiges Urteilsvermögen durch diffuse, „transformierende“ Erkenntnisse und „Riten“ zu vernebeln und bisweilen vollkommen außer Kraft zu setzen.
Nein, ich spreche nicht wie der Blinde von der Farbe. Ich habe mich etliche Zeit in "der Szene" herumgetrieben und war ziemlich entsetzt über die leichte Beeinflussbarkeit und Anfälligkeit meiner Zeitgenossen.
Ja, solche Schriften und ihre Wirkung zu untersuchen, ist interessant und notwendig. Wie eine Biene in den „Honigtopf“ zu fallen, das ist eine andere Sache.
Eine Untersuchung der Psyche solcher, in der Regel völlig gewissenloser Menschen und ein Untersuchen der psychischen Mechanismen, mit denen sie MACHT über andere Menschen erlangen - oder erlangen wollen - ist ebenfalls angesagt. Aber: Wenn man sich in die Macht von Psychopathen begibt (um die handelt es sich in der Regel), dann kommt man um. Ob nur psychisch oder auch physisch, das bleibt dann fast gleich.
Die Gewalt- und die Tötungsdelikte der „bekannten“ Sektenführer gingen ja durch die Presse. Die kleineren Fische blieben relativ unauffällig. Schäden haben sie alle angerichtet.
Auch die Grünen in NRW hatten so „aufgeklärte“ Zeitgenossen in ihren Führungsetagen. Die sexuellen Exzesse des „Chefs“ der "Gemeinschaft" und sein Missbrauch der Kinder wurden jahrelang gedeckt (die Weiber – Frauen mag man dazu gar nicht mehr sagen – waren sexuell so hörig und intellektuell so verblödet, dass sie ihre eigenen Kinder zur Verfügung stellten – Dies nur als Anmerkung zur „sexuellen“ Befreiung). Die missbrauchten Kinder leiden heute noch unter den Folgen des „Erkenntnisgewinns“ ihrer charakterlosen Eltern.
Genau hinschauen! Und auf MÖGLICHE Exzesse und Folgen achten!
Als Romanempfehlung kann ich dir „Das Foucaultsche Pendel“ von Umberto Ecco ans Herz legen. Es hatte damals zwar keine sehr gute Presse, aber es lohnt sich, das teilweise langatmige Werk von Anfang bis Ende zu lesen, denn es beschäftigt sich mit ähnlichen wie den genannten Themen.
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