Volksabstimmungen funktionieren nicht - Vielleicht mit einem dynamischen Stimmengewicht?

Piter, Sonntag, 09.08.2015, 13:36 (vor 3819 Tagen) @ Monterone5746 Views
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 09.08.2015, 13:54

Halloo Monterone,

Um aus der Demokratie-Hölle herauszukommen, gibt es zwei Wege:

1) Über regelmäßige Volksabstimmungen.

Leider sehe ich darin ein Problem. 99 %+ des Volkes weiß leider nicht, was es will. Das Wissen der Volksmasse ist völlig ungenügend, um die besten Entscheidungen zu fällen. Das Volk wird immer nur manipuliert und verblödet. Bis vor 10 Jahren gehörte ich diesen 99 % selbst an und selbst heute würde ich mich, nach der Lektüre von über 100 Büchern über Geschichte, Politik und Wirtschaft (viele davon auf dem Index), bestenfalls als halbinformiert bezeichnen. Mittlerweile spüre ich allerdings, woher diverse Stimmungen kommen und welche Mächte gegeneinander kämpfen.

Das Volk müsste erst einmal 500 oder 1.000 Bücher und Publikationen lesen, verstehen und den Inhalt einordnen können. Wer danach seinen Weg findet und nicht vollkommen verwirrt ist, der dürfte langsam mal über eine Wahlstimme nachdenken.

Vermutlich würde ich mir darum selbst erst maximal eine halbe gültige Stimme geben.

Vielleicht könnte man das mit der IT und einem Algorithmus schaffen?

Meine ideale Welt:

Es gäbe eine ehrliche Kommission von Professoren und gebildeten Menschen. Diese veröffentlicht jedes Jahr eine Liste der wichtigsten Publikationen und Bücher. Diese Kommission sollte derart gebildet werden, dass dort auch widersprechende Meinungen bestehen. Dieser Kommission müssten etablierte Personen der Öffentlichkeit ebenso angehören wie die Gegenkräfte oder Revisionisten.

Beispielweise verdiente Persönlichkeiten wie Dr. Paul C. Martin, Gunnar Heinsohn, Mark Faber, Fredmund Malik, Nikolaj Starikov, Ernst Köwing, Jean Raspail, Christopher Clark, ... (Leider kann ich hier nur eine kleine Auswahl nennen)

Jeder Wahlberechtigte (also alle Einwohner) sollte zusammen mit ihrer Stimmenabgabe einen 100 Fragen Multiple Choice Test absolvieren. Diese Fragen werden aus vielleicht 1000 Büchern dieser Liste zusammengestellt. Am Ende berechnet der Computer ein Stimmengewicht aus. Wer 100 Fragen richtig beantwortet erhält die volle Stimme, wer nur 70 von 100 Fragen richtig beantwortet, hätte nur 10 % der Stimme. Wer weniger als 70 von 100 Fragen richtig beantworten kann, wird einfach nicht gezählt.

So würde man sicherstellen, dass das Wahlvolk auch tatsächlich das entsprechende Hintergrundwissen besitzt, um überhaupt Entscheidungen mit derart großer Tragweite zu fällen.

Da dem Wahlberechtigten sein persönliches Stimmengewicht unbekannt ist, wäre jeder bei der Wahl dabei, aber nur wenige hätten auch wirklich etwas zu entscheiden.

So könnte man meinetwegen die Wahl organisieren.

Ob das in Deinem und meinem Sinne immer die richtigen Entscheidungen sind,
spielt demgegenüber überhaupt keine Rolle.

Doch, denn ich denke schon, dass ich in vielen Bereichen (Wirtschaft, Historie) etwas besser informiert bin als der gewöhnliche Stimmberechtigte. Bei Fragen zur Chemie, Gentechnik, Gesundheit usw. habe ich zwar auch eine Meinung, aber nicht das nötige Hintergrundwissen. Darum sollten derartige Fragen (zum Beispiel ob die Krankenkasse Chemotherapie bezahlt oder eine alternative Behandlungsmethode) von besser informierten Bürgern für mich getroffen werden. Nur sollte das Prinzip des + (Mainstream) und - Pols (Alternative) auch dort gelten.

Darum sollte es das Stimmengewicht geben.

Schlimmer als jetzt kann es eh nicht werden, wo ein Haufen hochkrimineller
Verräter, Kollaborateure, möglicherweise auch pädosatanistisch Perverser
über alles befindet und ausschließlich fremde Interessen
berücksichtigt.

Dem stimme ich zu.
Piter


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