Ja, es ist unglaublich...

Bernadette_Lauert, Montag, 03.08.2015, 23:41 (vor 3825 Tagen) @ Chekov6336 Views
bearbeitet von Bernadette_Lauert, Montag, 03.08.2015, 23:45

Hier kann man heute lesen, dass es in der Ukraine besser läuft als die
letzten 25 Jahre. Besser als in 2013. Weil ja nun Amis und deren Vasallen
dort die Regierung übernommen haben. Also muss es so sein. Reformwillig
usw. Da haben die Ukrainer ja richtig Glück.

Berichtenswerter wäre meiner Ansicht nach gewesen...
Auswahl an nachzurecherchierenden Kurzmeldungen aus Nicht-Mainstream-Tickern:

Ein Gericht des Kiewer Regimes hat geurteilt, dass die Oppositionspartei "Oppositionelle Block" von den anstehenden Regionalwahlen ausgeschlossen wird. Damit sind nach der "Kommunistischen Partei" und jetzt dem sog. "Oppostionellen Block" alle oppositionellen und regimekritischen Parteien von den Wahlen in der Ukraine ausgeschlossen.

Ukrainische rechtsradikale Söldner des Bataillons "Asow" haben das Parteibüro des "Oppositionellen Blocks" in Charkow unter Waffeneinsatz gestürmt. Die Polizei des Kiewer Regimes stand tatenlos daneben und ließ die Nazis bei der Erstürmung gewähren. https://www.youtube.com/watch?v=TrAvo2KdpW8&feature=youtu.be (5m33s)

Der im russischen Exil lebende ukrainische Ex-Regierungschef Nikolai Asarow setzt die prowestliche Führung in Kiew unter Druck und gründet de facto eine ukrainische Exil-Regierung - das sog. "Komitee zur Rettung der Ukraine!". Seine Rede dazu: https://www.youtube.com/watch?v=1axE3IOC2vw&feature=youtu.be

Und für das Feulliton hätte ich auch was:
Jaz "USA: unser Mann" Jazenjuk - wie er noch vor zwei Jahren den Putin lobte: https://www.youtube.com/watch?v=if6g4Qoi8vY
Auf einer Podiumsdiskussion im Jahre 2012 hört man Jaz vom „Genossen Putin“ reden, der eine „historische Mission erfüllte, indem er Russland rettete“ und aus dem Joch der Oligarchen befreite. Jazenjuk stellte Putin als sein Vorbild vor: https://www.youtube.com/watch?v=if6g4Qoi8vY

Leicht nachvollziehbare, deutschsprachige Quellen bleibe ich schuldig und betone, dass ich die einzelnen Meldungen nicht solide verifiziert habe, wie es die Aufgabe der gut bezahlten Journalisten wäre. Das sei betont. Ist schwierig, da es an glaubwürdigen journalistischen Instanzen in Deutschland derzeit mangelt. Ich bin aber nicht bereit, deswegen in den Kinderwelten eines Claus Kleber oder anderen Karrieretransatlantikern zu leben, die nach realitätsverzerrenden Unternehmensleitlinien arbeiten.

Gruß, BLa


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