Demokratie und Feudalismus nicht einerlei
Später zog die Mafia ein und man kann darüber streiten, ob es immer noch
der Sitz der
Mafia ist oder ob sich die sitznehmende Gruppierung so stark
institutionalisierte, dass
sie als "staatstragend" angesehen werden kann. Für @Zara ist es sowieso
einerlei, denn
er bezeichnet auch den Staat als Mafia.
Ich selber sehe "Mafia" als Vor-Staatsorganisation - aber dies nur
nebenbei.
Ja, Mafia ist es immer, weil organisierte Gewalt ('Schutz' gegen Schutzgeld), und deshalb grundsätzlich als ein Etwas zu definieren, das überwunden werden muss/soll. Einerlei ist es aber nur für nemo et al., die so tun, als ob es einerlei wäre, schweizerische oder chinesische Verhältnisse zu haben.
Monterone, stocksorcerer et al. stellen jene Demokratie, in welchen sie selber die Möglichkeit haben, exzessiv über die obersten Delegierten der Bevölkerung zu lästern/informieren, gar als die schlechteste aller Welten dar. In deren bevorzugten Welten wären sie längst im Umerziehungslager gelandet, und deshalb sind sie vermutlich auch hier und nicht dort.
Womit wir wieder bei Scholl-Latour wären: Die westliche Presse ist zwar grauslig, aber eben doch noch 'viel besser als anderswo'.
Grüsse, Zara