Du verkennst: Demokratie ist ein Luxusproblem!
Mehrmals dieselbe These "Demokratie = Gelddiktatur" leicht variiert von der
Kanzel herab vorgetragen:
..."wenn Ihr nicht kapiert"...
...dass es gar nicht und niemals um Alternativen (sic) geht, sondern allenfalls darum, was *WIR* uns leisten können.
Ohne darauf einzugehen, dass "wir" so keine Alternative in Deinen
Einlassungen erkennen können, denn andere Herrschaftssysteme, die die
Demokratie schnell ersetzen würden; noch mehr als sie es jetzt schon getan
haben (Oligarchie und Konzernfaschismus), sind doch noch eher als
Gelddiktatur zu bezeichnen...
Und den Einwand, dass unerreichbare Ziele dem herrschenden System nur
nützen
(NATO-Austritts-Ablenkungs-Ziel
der LINKEN) auch einfach ignorierend...
Noch(!) können wir uns Demokratie leisten.
Es gab mal eine Zeit - lange ist es her - da war Demokratie sogar die profitträchtigste Herrschaftsform.
Das ist jedoch lange vorbei, und wenn man sich die internationale Entwiclung ansieht, dann scheinen autoritärere Herrschaftsformen derzeit gegenüber der Demokratie an Rentabilität zu gewinnen.
Im Debitismus hat halt eine Herrschaftsform nur so lange Bestand, solange sie sich rechnet.
Die Demokratie schleppt mittlerweile so viel bürokratischen Sozialklimbim mit sich rum, dass sich das Problem eine Lösung finden wird:
- entweder intern, die Demokratien werden autoritär und schaffen die Sozialansprüche weitgehend ab
- oder extern, die Demokratien kollabieren, und ihnen folgt eine autoritäre Herrschaft mit weitgehender Vernichtung aller vermeintlichen sozialen Ansprüche.
Ich kann an deinen "Alternativen" nichts, aber auch gar nichts erkennen, was zur Lösung des zentralen Demokratieproblems, nämlich ihrer Finanzierbarkeit, beiträgt.
Deine Alternativen sind somit keine Alternativen, sondern Mindfuck.
Gruß, Bernadette
Gruß Mephistopheles
--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc