Fremdbstimmungs-Enthusiasten
Auf welchem Planeten lebst Du?
Falsche Frage. Frage besser: In was für einem System lebst Du?
In einem kollektivistischen, vulgo: unter Fremdbestimmung.
Macht kann nicht nur vom Volk kontrolliert werden. Sie muss es sogar!
Das ist Diktat und Fremdbestimmung. Die Summe der Stimmen eines
Hyperkollektivs diktiert die vormals eigenbestimmten, autarken,
natürlichen Gemeinschaften. Die hatten keine völkische Identität.
Da ist kein Diktat und keine Fremdbestimmung, wenn Macht abgeschafft
wird.
Wer Staat postuliert, postuliert Fremdbestimmung. Wer staatliche Macht abschafft, schafft den Staat ab. Konntest Du denn kein bisschen profitieren von den Erkenntnissen, die in diesem Forum im Laufe der Zeit erarbeitet wurden?
So können nur Kollektivisten denken, die die natürlichen
Gemeinschaften
der Fremdbestimmung zuführen wollen.
Ja die üblichen Sprüche. Aber die führen nirgendwo hin. Es kann
natürlich keine
Gemeinschaften geben, solange Macht ausgeübt wird.
Staatliche Macht! In unabhängigen Gemeinschaften wird auch Macht ausgeübt, aber eben keine organisierte Gewalt. Die Macht liegt dort im Konsens.
Den aber kann es in einem Hyperkollektiv schon von vornherein nicht geben, weil sich 99,9999 Prozent innerhalb eines solchen komplett fremd sind. Etwas offensichtlicheres gibt es wohl kaum.
Solange Individuen, die mir, wie zum Beispiel Du, komplett fremd sind in ihrer Gesinnung, mich mitbestimmen können, bin ich fremdbestimmt. Und das will ich ganz bestimmt nicht. Nie und nimmer. Mit deiner 'Verwaltung' will ich schlicht und einfach nichts, wirklich gar nichts, zu tun haben (müssen). Das kann doch nicht so schwer zu verstehen sein!
Und was Science Fiction angeht, so haben die Macht-Psychopathen aller
Zeitalter
genau diese Sprüche geklopft
... wie Du sie klopfst.
Was aus den Sprüchen all' dieser Utopisten (von wegen staatliche Verwaltung für's Gemeinwohl) entstanden ist, weiss man: Leninismus, Stalinismus, Poststalinismus, Maoismus, Postmaoismus, Christdemokratie, Sozialdemokratie und vieles andere mehr. An weiteren Ausprägungen verstaatlichter Kollektiven habe ich keinen Bedarf.
und die Menschen, die noch einigermaßen bei
Verstand waren, Utopisten geschimpft.
Wer Fremdbestimmung postuliert, war noch nie 'einigermassen bei Verstand' sondern von diesem abgefallen.
Fakt ist, dass unser System am Ende ist. In allen Bereichen, vor allem
jedoch
im geistigen Bereich.
Systeme kollektivistischer Fremdbestimmung kamen immer an ein Ende.
Und nur dort wird es eine Alternative und Erneuerung
geben.
Wenn das eine Utopie ist, dann ist das jedenfalls die einzige Chance, um
aus
dem Kreislauf des Wahnsinns heraus zu gelangen.Man muss halt das Problem erkennen.
Das hast Du offensichtlich nicht erkannt, sonst würdest Du – und das nach Jahren im DGF – nicht ernsthaft immer noch eine staatliche Verwaltung postulieren. Warst auch schon besser in Form.
Ist hoffentlich bloss eine momentane Formschwäche.
Grüsse, Zara