Alles wird anders und bleibt wie gehabt (-;
Hallo,
ich denke, daß man aus der Nahrungsaufnahme keine Wissenschaft machen
braucht. In unserer Überflußgesellschaft ißt man einfach das, worauf man
Appetit hat, bis man satt ist, egal zu welcher Uhrzeit, egal ob Eiweiß,
Kohlehydrate oder Fett.Einzige Einschränkung:
keine Fertigprodukte oder Bestandteile davon, wenig industriell
hergestellte Produkte, also nur gute Lebensmittel als Ausgang.
Hallo Dieter,
das sehe ich ganz ähnlich wie Du, wobei einige kleine Ergänzungen erlaubt sein
mögen:
Zum Schlankwerden bzw. Schlanksein haben die zwei folgenden Binsenweisheiten universelle Gültigkeit:
"Jedes Pfund geht durch den Mund" und
"Kalorienaufnahme <= Kalorienverbrauch"
Daran kommt niemand vorbei und alle Bodyshape-/Fitness-/Flacher-Bauch-Gurus mit eigener erfolgreicher Anwendungspraxis sagen auch nix anderes. Schlechte Futterverwertung, erbliche Vorbelastung, seelischer Stress("Kummerspeck"), Schildrüsenunterfunktion etc. - das zählt alles nicht, sondern es sind nur Entschuldigungskrücken für mangelnde Motivation, fehlende persönliche Verantwortung oder schlichtweg mangelnde Härte gegen sich selbst(innerer Schweinehund).
Also durchaus essen was Spaß macht, aaaaaber ...
- nicht im Übermaß, d.h. langsam mit Bedacht und Genuss, auf Sättigingsgefühl achtend
- keine industriell hergestellten, transfettsäurelastigen Kalorienkonzentrate wie auch deren genaues Gegenteil, die 'Low fat'- Magerprodukte, denn die richtigen Fette sind zum Aufschluss der fettlöslichen Vitamine sehr nötig
- nicht ohne Grund rund um die Uhr irgend was Kalorienlastiges mümmeln, bei Bedarf halt 'ne Karotte oder nur ein Glas Wasser mit Zitrone; mal 4 bis 5 Stunden zwischen den 3 Mahlzeiten ohne Kalorienzufuhr verstreichen lassen
- Weizenprodukte weitgehend meiden und auf alte Getreidesorten wie Dinkel, Emmer, Einkorn ausweichen --- schmeckt auch besser, nach Umgewöhnung. Tip: Dinkelnudeln!
- generell "schnellen Kohlenhydraten" in Form von raffinierten Zucker- und Mehlprodukten, Fruchtsäften, Weizenvollkornprodukten aus dem Weg gehen, es sei denn, es besteht akut hoher Energiebedarf (beim Rennradeln z.B.)
Ansonsten den Metabolismus in Schwung bringen bzw. halten und das muss ja nicht etwa durch Holzhacken und Zementsackschleppen geschehen, sondern kann viel gezielter und entspannter z.B. mit @CMs Gymnastikübungen oder Radfahren, Wandern, Schwimmen erreicht werden.
Ich selber habe vor einigen Jahren anläßlich der Besteigung des Ortler mit meinem Sohn zuvor in drei Wochen 8kg abgenommen, auf die ich beim Aufstieg dann sehr gut verzichten konnte und das dann hinterher mühelos gehalten bzw. noch um weitere 2kg unterboten.
Mein BMI ist bei 22, Körperfettanteil unter 14% und ich esse weiter fetten Allgäuer Bergkäse auf Dinkelvollkornbrot, fetten Lachs bzw. Lachsforelle, süße Marmeladenbrote zum Frühstück usw. und hänge täglich bequem auf der Couch stundenlang im Internet ab, speziell im DGF *gg*, jedoch ...
- mache ziemlich oft Frühgymnastik ca. 15 min incl. spezielle Kraftübungen
- trinke kaum mehr gesüßte Getränke (Tee/Kaffee nur pur)
- esse nicht querbeet sondern gezielt mit großen Pausen, wenig Fleisch, viel Gemüse
- arbeite mich sportlich aus bei Radfahren, Bergwandern, Tennis aber auch Gartenarbeit, alles den Mitochondrien zuliebe *g*
Also, wie im richtigen Leben halt, die Mischung muss nur stimmen, dann besteht kaum Änderungsbedarf. Zum Thema Fettabbau, flacher Bauch noch drei Links mit teils wissenschaftlicher Grundlage:
http://www.peak.ag/blog/?s=Fettabbau+und+Fettaufbau
http://www.flacherbauch.com/
http://www.crazytoast.de/fettabbau-und-fettverbrennung-der-fettkiller-sport.html
Gruß Vanitas