Zwangseinquartierungen

Leserzuschrift, Donnerstag, 23.07.2015, 18:26 (vor 3835 Tagen) @ Ankawor8544 Views

Derzeit appellieren viele Städte und Gemeinden an die Bevölkerung, nicht genutzte Einliegerwohnungen oder möblierte Zimmer Flüchtlingen freiwillig zur Verfügung zu stellen. In vielen Fällen besteht die Überzeugungsarbeit aber nicht - wie man es vielleicht vermuten würde - durch Aktivierung der Tränendrüse, sondern ganz simpel mit Geldanreizen. Die Gemeinde Lindlar z.B. schnürt hier gleich ein ganzes Marketingpaket für die Eigentümer und wirbt mit langfristigen Mietverträgen und sicheren Mieteinnahmen. (http://www.rundschau-online.de/oberberg/gemeinde-appelliert-an-buerger-freie-wohnungen-fuer-fluechtlinge-in-lindlar-gesucht,15185498,31222018.html).

Ich bin mir sicher, dass diese Taktik nicht aufgeht, gerade im ländlichen Raum mit relativem Wohlstand (und genau dort stehen die größeren Häuser mit evtl. ungenutztem Wohnraum) wird man nicht so einfach eine funktionierende und gewachsene Dorfgemeinschaft wegen 300 Euro Mehreinnahmen aufs Spiel setzen wollen. Zumindest bekomme ich solche oder ähnliche Aussagen als "Dörfler" unmittelbar mit.

Teil 2 dieses Films wird früher auf uns zukommen, als wir uns das vorstellen können, denn er beginnt mit der Worten "Es war im Herbst des Jahres 2011. Zeit der Weinernte und des ZENSUS". Womit die Frage einer schnellen und hocheffektiven Wohnraumfindung seitens der Behörden wohl beantwortet ist.


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