Klingt interessant, aber das mit Infrarot und Radar ergibt keinen Sinn ...
Dieser Infrarot-Suchkopf ist auf Radarwellen ausgelegt. Das Radar, welches ständig sendet, ist in der Boeing 777 genau unter dem Kommandanten im Cockpit untergebracht.
Zitat aus dem verlinkten Artikel:
"Dass die Rakete in der Nähe des Cockpits explodierte, zeuge davon, dass sie einen Infrarot-Selbstsuchkopf hatte und auf die Strahlung des Radars zusteuerte, der sich unter dem Cockpit befindet."
Radarwellen und Infrarotstrahlung sind nunmal nicht dasselbe. Und: da die Triebwerke wesentlich heisser sind als die Verlustleistung des Radars Hitze erzeugt (d.h. das Radargeraet, wie jedes Funkgeraet, strahlt auch etwas Waerme = Infrarot ab, wie auch jedes Mobiltelefon usw.), haette der Infrarotsuchkopf nunmal die Auspuffgase zuerst "sehen" muessen und ins Triebwerk fliegen muessen bzw., falls auf Abstandszuendung programmiert, jedenfalls weiter hinten detonieren muessen.
Insofern ist der Bericht doch sehr kritisch zu sehen. Echte Experten machen solche Fehler nicht ...
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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