Menschenrassen

Phoenix5, Sonntag, 26.04.2015, 22:36 (vor 3916 Tagen) @ Mangwei7092 Views
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 26.04.2015, 22:55

Dazu schrieb ich 2012 Folgendes:


www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=255156

Selbstverständlich lässt sich die Menschheit in Rassen einteilen, die - und auch das sollte aus systemtheoretischer Perspektive einleuchten - sich natürlich nicht nur optisch, sondern im Durschnitt auch geistig unterscheiden. Wer so etwas leugnet, leugnet gleichzeitig die Evolutionstheorie. Was man mit diesem Wissen um den Rassebegriff anfängt, bleibt wohl jedem selbst überlassen.

Mir war dieses Thema immer vollkommen egal. Ich habe mich nur damit beschäftigt, weil es verpönt ist, sich damit zu beschäftigen. Insofern verdanke ich Leuten wie dir mein heutiges Wissen darüber. Wie du siehst, verschwinden Dinge nicht einfach, bloß weil man sie mit Tabus belegt. Und die Natur hat den Beschluss zur Abschaffung des Rassebegriffs wohl auch nicht unterschrieben.

Und was dein Problem mit der "Spaltung" der Menschheit anbelangt, schrieb ich in meinem Buch:

"Wo der infantile Geist noch äußerst anpassungsfähig ist, bewegt sich das erwachsene Individuum in Gruppensphären. Dabei ist die Bezeichnung der erweiterten Gruppe (nach der Primärgruppe »Familie« oder der Sekundärgruppe »Freundeskreis«), der man sich in einem Massenkollektiv zugehörig fühlt, völlig nebensächlich und dem Zeitgeist geschuldet – wichtig ist nur, dass mit der Zugehörigkeit zu einer Gruppe andere von dieser Gruppe ausgeschlossen werden. Man kann den Rassismus überwinden, aber man kann niemals die Gruppenbildung überwinden. Die Zugehörigkeit zu einer Rasse wird dann bloß transformiert zu einer Zugehörigkeit zu einer Kultur, einer Ideologie oder einer Religion. Die tolerantesten Menschen bilden die Gruppe der tolerantesten Menschen, aber sie werden sich niemals in kulturellen, religiösen oder ideologischen Sphären bewegen, die von Menschen mit gefestigtem Weltbild beheimatet sind. Deshalb kommt es statt dem gewünschten Multikulturalismus stets zur Separation und Segregation. Und schnell kann selbst die Toleranz totalitäre Züge annehmen, wenn sie nämlich nur mehr die Toleranz und ihre liberale Beliebigkeit toleriert.

Das unumgängliche Problem dieses Gruppenverhaltens ist, dass eine Gruppe die Lebenswelt der anderen Gruppe weder verstehen kann, noch verstehen will – bilden doch »die Anderen« einerseits die Selbstdefinition der eigenen Gruppe als »Wir« und dienen somit als Kitt für den Zusammenhalt und müssen andererseits für die eigenen Ressentiments herhalten, selbst wenn man sich diese nicht eingestehen mag. Sigmund Freud schrieb einst, man könne genug Menschen durch Sympathie aneinander binden, wenn nur genug Antipathien für Menschen außerhalb der Gruppe überbleiben. Daher ist es geradezu paradox, wenn Ideologen Toleranz fordern, die durch die alleinige Existenz der Ideologen ad absurdum geführt wird.

Dieses Gruppenverhalten ist nicht nur bereits in der Schule beobachtbar, wenn etwa eine Klasse überwiegend schlanker Kinder ihre dicken Kinder hänselt. Als ironische Anekdote erzählten darüber hinaus Produzenten und Darsteller des 1968 erschienen, zutiefst antirassistischen Films »Planet der Affen«, einhellig, dass sich in den Pausen zwischen den »Affenarten« (als Gorillas, Orang-Utans und Schimpansen kostümierte Menschen) unbewusst eine Rassentrennung einstellte, d.h. die Schauspieler sich bevorzugt bei ihren Artgenossen aufhielten, anstatt sich zu mischen. Hier ist also bereits die Kostümierung Grund genug für eine »rassisch« induzierte Gruppenbildung.
Selbst wenn alle Menschen von Geburt an gleich wären – eine Behauptung, die beispielsweise von der Genderforschung auf die Spitze getrieben wird –, so muss die philosophische Frage erlaubt sein, was sich bei einem erfolgreichen, ideologischen Kampf tatsächlich ändert? Wenn es keinen Unterschied mehr zwischen Mann und Frau gäbe, dann würde sich eben ein anderes Gruppenverhalten herauskristallisieren. Der Begriff »Geschlecht« wäre dann bloß ein austauschbarer Begriff und die Spaltung einer Gesellschaft würde sich anhand anderer Kriterien vollziehen."


Aber unabhängig davon spielt es keine Rolle ob der Rassebegriff positiv oder negativ besetzt ist. Im Gegenteil: Für die Wissenschaft darf so etwas gar keine Rolle spielen, wenn sie sich nicht selbst aufgeben will.


Beste Grüße
Phoenix5

PS: Neben den Tipp zu Rushtons Buch im link, kann ich vor allem auch dieses Buch empfehlen:

www.amazon.de/Anthropologie-Europas-V%C3%B6lker-Neandertaler-Gegenwart/dp/3902475528/ref=pd_sim_b_1?ie=UTF8&refRID=0DNSDACE4M57RX1MXM1G


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