Wegen dubioser Quellen

nereus, Donnerstag, 23.04.2015, 10:17 (vor 3919 Tagen) @ Kurz_vor_Schluss8930 Views
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 23.04.2015, 12:56

Hallo KvS!

Du schreibst: Ich bin mir selber noch nicht sicher, ob dieser Vortrag rassistisch zu nennen ist. Dafür spricht, dass der Professor sich auf dubiose Quellen beruft (ich sach nur braun) und man an manchen Stellen vermuten könnte, dass er Dinge gutheißt, die gemeinhin als schlecht gelten (Sklaverei zum Beispiel).
Dagegen spricht, dass ich im Vortrag nichts abwertendes, also im Wortsinne rassistisches, gehört habe - keine Verurteilung anderer oder eine Überhöhung der eigenen Rasse, keine Aufrufe zur Gewalt etc.

Vielleicht sollten wir uns zunächst einmal aus der Orwellschen Denkfalle befreien.

Was heißt dubiose Quelle?
Wenn Golineh Atai sagt, in Kiew scheine gerade die Sonne und wir können in der Live-Übertragung den herrlichen Sonnenschein bei wolkenfreiem Himmel sehen, dann kann ich in diesem Fall der oftmals dubiosen ARD-Quelle vertrauen.
Wenn dagegen BBC-Reporterin Jane Standley live vom Einsturz des WTC 7 berichtet und das angeblich zusammengestürzte Gebäude ist noch unversehrt im Hintergrund zu sehen, dann sollte man diese Meldung einer ggf. bislang sauber recherchierenden Journalistin (was ich allerdings nicht bewerten kann) in Zweifel ziehen.
Kurzum, die Quelle ist zunächst sekundär – die Nachricht ist entscheidend.

Gleiches gilt für Nachrichten aus „braunen“ Quellen.
Wenn die Aufnahmefähigkeit von Räumlichkeiten bei 750 Menschen auf einer Fläche von 25 m² bezweifelt wird, dann ist mir die Gesinnung piep-egal, wenn mein Taschenrechner bei der Aufgabe 750 geteilt durch 25 das Ergebnis von 30 anzeigt.
Mir vorzustellen, daß 30 Menschen auf einem Quadratmeter Platz finden sollen, gelingt mir einfach nicht.
Daher kann ich dem Geständnis eines reuigen SS-Offiziers wie Kurt Gerstein wenig Glauben schenken, auch wenn Zweifel am Geschehen offiziell verboten sind und gar strafrechtlich verfolgt werden bzw. die Legende dieses Mannes in einen Nachkriegsroman gegossen wurde.

In der DDR war das Wort Neger der Normalfall wenn über Menschen mit dunkler Hautfarbe und afrikanischer Herkunft gesprochen wurde.
Die DDR war alles andere als rassistisch, obwohl auch die Ideologie der damaligen Machthaber versuchte Denkverbote aufzubauen.

Daher weise ich Deine Vorab-Entschuldigung zurück. [[zwinker]]
Sie hat nichts mit echtem Nachdenken über eine komplexe Problematik zu tun, weil der zuvor abzuliefernde „Bakschisch“ an das SYSTEM, Vorbehalte indiziert, die einer echten Analyse abträglich sind. [[freude]]

mfG
nereus


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