Eben, die Kinder sollen ja verhungern, …
Gut, lasst uns alle Vegetarier werden. Dann kann Mutter Erde, statt 7
Milliarden Menschen, eben 30 Milliarden ernähren. Spätestens wenn wir
dann bei 31 Milliarden sind wird das Gezeter wieder das selbe sein ("denkt
denn niemand an die armen Kinder?", "das internationale Finanzkapital ist
Schuld!1!!", "der Westen", ...)
… damit die menschliche Population eben nicht auf 30 Milliarden anwächst. Wir müssen also soviel Fleisch essen, wie irgend möglich. Wir lassen den anderen bisher noch viel zu viel übrig; währen wir hierin nicht so nachlässig, dann könnten wir die Weltbevölkerung sogar reduzieren und noch mehr Fleisch essen.
Sag mal Sylvia, dich irritiert die deutliche Abscheu, die deine Einlassung hervorruft nicht im geringsten, oder?
„Das Gezeter“ [um verhungernde Kinder] … Du bleibst deiner Linie wahrlich treu.
Kaum könntest du die Gesinnung deutlicher machen, welche sich hinter der Gebetsmühlen-artigen „liberalen“ (Anarcho-Kapitalistischen) Forderung nach „Eigenverantwortung“ verbirgt. Wer immer auf der Strecke bleibt, ist eben Überbevölkerung …
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In der hinduistischen Kosmologie gilt die Kuh übrigens als die höchste Entwicklungsstufe in der Tierwelt. Die Seele hat sich zuvor von niederen Arten bis hin zu der Lebensform hochentwickelt, welche vor allem durch ihre Friedfertigkeit und Duldsamkeit auffällt. Die nächst höhere Stufe, welche die in der Kuh verborgene Seele zu erreichen im Begriff ist, ist die des Menschen, weshalb die Kuh auch als heilig gilt.
So sollte man nun annehmen, dass die übermäßige Zucht von Kühen, um so mehr Seelen ins Menschsein reißt, vielleicht auch noch nur halbfertig – welch Ironie.
Schöne Grüße
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... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...