Leinöl
Leider gab es bei Leinsaat schon Probleme mit genmanipulierten Pflanzen.
Illegale Gen-Leinsamen in Lebensmitteln von 2009
Die gefundene Gen-Leinsaat Triffid wurde 1988 in Kanada entwickelt, dem weltweit wichtigsten Anbauland für Leinsaat. Der größte Teil der Ernte wird in die EU exportiert. 1996 erhielt Triffid von den kanadischen Behörden eine Zulassung zum Anbau und als Futtermittel. 1998 folgte die Zulassung als Lebensmittel. 2001 wurde die Sortenzulassung des Gen-Leins zurückgezogen. Seitdem ist der Handel mit dem Saatgut, nicht jedoch dessen Anbau, in Kanada verboten. Dass die illegale Saat neun Jahre später in deutschen Brötchen und Müsli auftaucht, zeigt: Einmal in die Natur freigesetzte gentechnisch veränderte Konstrukte verbreiten sich unkontrolliert und sind nicht rückholbar.
GMO-verunreinigter Leinsamen von 2012
Neuere Informationen habe ich nicht gefunden.
Ich verwende Leinsaat für selbstgebackenes Brot und hoffe, daß das GMO-Zeug vom Markt verschwunden ist.
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Der Streusand-Effekt reduziert nicht die Rutschgefahr!