Der Mensch sollte eigentlich gar kein Getreide essen…
Gluten ist z.B. in Brot schon immer natuerlicher Bestandteil und wird schon
seit Jahrtausenden mitgegessen. Das Problem ist,...
... da Getreide gar nicht auf den Teller gehört. Wenn, dann nur in verschwindend geringen Mengen. Was sind schon Jahrtausende in der Menschheitsgeschichte? - Gar nichts!
Alle Getreidearten sind künstliche Züchtungen des Menschen, die kommen "einfach so" in der Natur gar nicht vor. Und deswegen haben sie auch in der Ernährung nichts zu suchen. Das sind alles Züchtungen aus Grassorten.
Genauso wie die meisten "Zucker-Pflanzen" wie Äpfel, Erdbeeren etc. etc. Das sind alles reine Kunstprodukte die über hunderte Jahre herausgezüchtet werden und nur durch die Eingriffe in die Natur durch den Menschen überleben. Ohne Pflanzenkultur würden diese ganzen Züchtungen binnen weniger Generationen wieder verschwinden.
Ich esse seit vielen Jahrzehnten weder Milchprodukte noch Fleisch (und kein Fisch). Ich habe viele Bekannte überlebt. Ich war noch nie im Krankenhaus wegen irgendwelcher "dubiosen" Erkrankungen (sie sind praktisch völlig unbekannt für mich). Klopapier brauche ich so gut wie gar nicht mehr. Es graust mir vor jenen Leuten, die 20 Blatt brauchen, um sich den breiartigen Kot abzuwischen. Wer solche Symptome bei sich feststellt, der macht bei der Nahrung etwas falsch.
Ich spreche aus Erfahrung, denn als Kind und Jugendlicher war ich sehr dick. Als ich dann eines Tages die Nahrung komplett umstellte, verlor ich binnen 15 Monaten 40 kg Gewicht und halte dies seit gefühlten Ewigkeiten. Vom Schulpummel zum Langstreckenläufer.
Achja, alle Zuckerprodukte meide ich. Esse vielleicht auf den Tag umgerechnet 1/4 sauren Bioapfel vom eigenen Baum. Honig, Agavendicksaft usw. esse ich auch nicht (ist ja auch alles reiner Zucker, es spielt keine Rolle ob der Zucker aus dem Rohr, der Rübe, der Agave oder dem Bienenmagen kommt). Der Mensch ist absolut süchtig nach Süßem. Und warum? - Weil der Süßgeschmack etwas unglaublich wertvolles ist, den der "Ur-Mensch" selten kosten durfte. In seinem biologischen Programm ist Zucker als eßbare Substanz nicht vorgesehen, allenfalls in extrem kleinen Mengen. Und wenn der Körper das bekommt, dreht er durch, und will mehr und mehr davon. Es ist erschreckend, welche Mengen Zucker man in meiner Verwandtschaft verzehrt. Da wird eine Sahnetorte gegessen, dann zweimal Kaffee getrunken (Ã 2 TL Zucker pro Tasse), gezuckerte Sahne auf den Kuchen gehäuft, und danach trinkt man noch einen Likör und eine Stunde später ißt man einen Schokoriegel. Und zum Frühstück geht's dann mit (zuckerhaltigem) Weißbrot und Nutella weiter. Zuzüglich Zucker-Kaba und Zucker-Kaffee. Und dann wird wieder ein Knoppers gemampft und in der Mittagspause ißt man noch schnell ein "kleines" Eis.
Zucker ist eine üble Suchtdroge. Der Blutzuckerspiegel hüpft auf und ab, und Wärme liefert das Zeug gar nicht. Ist allenfalls ein Strohfeuer. Fett und Eiweiß sind dagegen die Briketts für den Körper. Zusammen mit viel Grünzeug ist das die Power-Nahrung für den Körper.
Das ist übrigens alles schon lange bekannt, seit über 100 Jahren. Man muß nur die Naturkostbücher der Lebensreformer von 1900 lesen.
Ich gehe daher eine Wette ein und behaupte, daß die meisten Menschen sich in 100 Jahren noch genauso ungesund ernähren wie heute. Tja, traurig eigentlich. Der Schaden geht in die Milliarden, ganz abgesehen vom persönlichen Leid und Schmerz, wenn sich mal wieder jemand mit den Zähnen das eigene Grab gegraben hat. Und dann wollen sie immer ganz viel Mitleid, weil's ihnen "ja so dreckig geht". Dann aber über die "doofen Salatfresser" schimpfen, die einem jeden "Genuß" verleiden wollen. Aber so ist der Lauf der Dinge, die Bilanz wird irgendwann gezogen. Das ist ein Naturgesetz.
Grüße vom Naturapostel,
Prophet