Flüchtlinge & Debitismus II

Centao, Donnerstag, 28.01.2016, 12:16 (vor 3661 Tagen) @ Silke3611 Views

Hallo Silke, vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.

Ich halte die derzeitige europäische Flüchtlingskrise eben nicht für eine debitistische Spielverlängerung, sondern als letzten Sargnagel für das kontinentale Projekt \"EU\" und möglicherweise sogar für ganze Nationalstaaten.

Das Argument der zusätzlichen \"privat orientierten\" Verschuldung der Allgemeinheit für Flüchtlinge aus einem fremden Währungs- und Kulturraum, ohne die Möglichkeit diese in bedeutenden Anteilen in die innereuropäische Verschuldungs- und Wertschöpfungskette (wie auch Prof. Heinsohn sagt) einzubringen, wird die europäischen Sozialstaaten (per Definition) unkontrolliert sprengen.

Lassen wir Griechenland über die Wupper gehen, folgen ganz schnell die nächsten, bald auch D. Bei Heise / Telepolis hat mal jemand dem Spaß halber ausgerechnet, wie viel Flüchtlinge Deutschland aufnehmen muss, um den gesamten Bundeshaushalt zu verbraten. Er/Sie kam auf ca. 17 Millionen. Fakt ist der Bundeshaushalt 2016/2017 ist Makulatur.

Das Zentralmachtproblem und die Fähigkeit ein hochkomplexes Finanz- und Kapitalsystem noch länger zu erhalten, in gesättigten oder sterbenden Exportmärkte und
!mit zunehmenden, neben der Staatsgewalt, parasitären - ja exponentiell wachsenden Sozial- und Nebenmachtstrukturen, der Spagat wird gewaltig..
Köln zeigte auf, Zentralmacht in D erodiert.

Gruß,
Centao


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