Und was soll da so verwunderlich sein?

Odysseus, Samstag, 05.12.2015, 15:33 (vor 3714 Tagen) @ pigbonds7572 Views
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 05.12.2015, 15:44

Ist doch völlig normal, daß sich in solch langwährenden Konflikten kurzzeitige vorübergehende strategische Deals ergeben, wie auch z.B. Öl gegen Elekrizität.

Die Ironie ist, daß sich die Förderer des IS schon zu diesem Zeitpunkt über die Brisanz ihrer Truppe hätte bewußt werden müssen.
Falls also die Spekulation zuträfe, das ISIS mit dem Kampf gegen "ungläubige" Rebellen Assad massiv genutzt hat, müßten die US-Militärstrategen eigentlich ihren Dienst quittieren.
Oder sie sind ganz im Plan: Perfide Bevölkerungsdezimierung und Radikalisierung. Die "Umnutzung" des IS ist Teil einer Strategie-Suppe, in die Putin jetzt reinspuckt. Letztlich muß man sogar fragen , ob die ultimativ proklamierte Absetzung Assads in Wiklichkeit eine gigantische Finte sein könnte.

Da du das jetzt schon zum zweiten Mal postest möchtest du offenbar darauf hinweisen, daß damit auch alle anderen IS-Unterstützer (und damit Ölkäufer) quasi legitimiert sind.

Den Unterschied zwischen den Aktivitäten Erdogans plus Clan und Assad offenbar nicht sehen zu wollen, ist geradezu grotesk.


Putin macht dagegen wieder etwas, was seit Monaten längst von Seiten des Westens überfällig ist:

http://www.epochtimes.de/politik/welt/im-kampf-gegen-daesh-russland-erhoeht-druck-un-pl...

Nebenbei:
Schon vor Monaten überfälliges massives Vorgehen,gegen Schlepperorganistionen und die Flüchtlings-Mafia, machte sich der Westen auch nicht zur zentralen Forderung UND wesentlichen Aufgabe. Aufdeckung wesentlicher Strukturen, namhafter Hintermänner, Kontosperrungen / -beschlagnahmungen etc. etc. - Fehlanzeige.

Im Ukraine-Konflikt widerrum konnte der Westen dies binnen Tagen auf die Agenda bringen und gegen Russland und einzele Russen durchführen.


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.