"Es gibt bekanntes Bekanntes; es gibt Dinge, von denen wir wissen, dass wir sie wissen. Wir wissen auch, dass es [...]

Bernadette_Lauert, Donnerstag, 23.07.2015, 23:14 (vor 3835 Tagen) @ Kurz_vor_Schluss9166 Views

Salut Phoenix5,
ein schöner Text, in der Tat. Und dennoch…. Auf eine grundsätzliche
Art und Weise sehe ich es ganz anders – und ein intelligenter Text wie
der Deine ist eine gute Gelegenheit, meine eigenen Gedanken in Struktur, in
Form zu bringen. Schauen wir also mal, wer das schönere Förmchen hat.
[[freude]] Vielleicht wird’s ja auch ne neue Form……

Das Neun-Jahres-Zyklus-Beispiel ist natürlich eine grandiose Idee. Die
den Unfug von Korrelationen und Kausalitäten "aus dem Nichts" darlegt. Sie
wiederlegt nicht, dass es grundsätzlich Kausalitäten und Zusammenhänge
geben kann, wie doch der große Philosoph DRumsfeld sagte: There are things
we don’t know, that we don’t know.

Danke, dass Du mich daran erinnerst. Das Zitat war ja noch viel krasser!
Er sagte: "there are known knowns; there are things we know we know. We also know there are known unknowns; that is to say we know there are some things we do not know. But there are also unknown unknowns - the ones we don't know we don't know."

Übersetzung: "Es gibt bekanntes Bekanntes; es gibt Dinge, von denen wir wissen, dass wir sie wissen. Wir wissen auch, dass es bekannte Unbekannte gibt: Das heißt, wir wissen, es gibt Dinge, die wir nicht wissen. Aber es gibt auch unbekannte Unbekannte - Dinge also, von denen wir nicht wissen, dass wir sie nicht wissen." - News Briefing des US-Verteidigungsministeriums, 12. Februar 2002
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=GiPe1OiKQuk

Denn WENN jemand über großes Vermögen und damit großen Einfluss
verfügte PLUS dem Willen und der Bereitschaft, langfristige Pläne zu
verfolgen, so könnte er Bewegungen so steuern lassen, dass es jeweils nach
Volkswillen oder dem Walten des Weltgeistes oder Zufall ausschaut, während
es in Wirklichkeit etwas anderes ist.

Diese Überlegung entspricht meinem "Standard.Modell" zur Erklärung der Machtverhältnisse auf der Welt: Interessensgruppen mit verschiedenen Methoden und verschieden starkem Einfluss.

Und um die klangvolle VT zum Abschluss zu liefern: Wenn ich also als
Master-of-Desaster-Mind die Menschen davon abhalten will, dass sie sich so
entwickeln, wie es ihnen EIGENTLICH zukommen sollte, d.h. dass sie
menschlicher werden, also liebevoller zueinander, achtsamer, aufmerksamer
und selbst-bestimmter, IHRER Bestimmung folgend – so werde ich
Entwicklungen des Materialismus fördern, des „Alles-für-mich“ – und
da die Demokratie mit dem Kapitalismus die besten Möglichkeiten bietet,
meinen eigenen Reichtum zu vermehren und die Menschen im Hamsterrad sich
abstrampeln zu lassen (von dem ich weiß, dass es irgendwann zerbricht, die
Master haben ihre eigenen PCMs) – so lasse ich Demokratie walten, bis sie
zerbricht und fange dann im Chaos die weich und mutlos gewordenen Menschen
auf, zeige ihnen den Cäsar/Kaiser/neuen Führer, der sie in die strenge
Ordnung der neuen Zeit führt – und bis die auch wieder zerbricht, gebe
ich eine neue Form dazu etc. pp. Glauben sollen sie alle (oder doch
möglichst viele) an den Götzen, der sie am Ende doch verrät.

[image]

Immer unter dem einen Aspekt: Dass die Menschen Sklaven bleiben! Dass sie
den Kampf ums Dasein für das Natürliche halten und NICHT die Kooperation!
Und deswegen MUSS ich Verhältnisse haben, in denen Angst und Furcht die
Norm sind – aber so dosiert, dass das System (bis zum systemisch
bedingten Zusammenbruch) stabil bleibt. Religion, Ideologien,
Glaubenssätze etc. sind die Mechanismen, die die Menschen im Hamsterrad
sich abstrampeln lassen.

So manchs Hamsterrad wirkt von innen betrachtet wie eine Karriereleiter. [[zwinker]]

Früher sollte die Belohnung im Himmelreich sein, heute ist es Instant
Gratification. Aber keins von beiden hat die Menschen wirklich erfüllt!
DAS können nur andere – eben menschlichere Dinge in uns. Sind wir selbst
es – oder sind es andere, die es uns verwehren, da noch mehr zu
entdecken? „Doch die Verhältnisse…. sie sind nicht so!“.

Das hätte ich auch gerne geschrieben.

Und wenn ich mir die Welt heute anschaue, so scheint mir, dass, wer immer
nun dies steuert oder fördert, wir einen weiten Weg zurückgelegt haben.
Wie gesagt: Wenn irgendjemand zeigen könnte, WER die
Beraternetzwerke/Illuminati/wer-auch-immer sind – es wäre schön, aber
es wird nie gezeigt werden können.

Naja, wer in welchen Geheimbünden aktiv ist, durchaus immer besser belegt.

[image]

Wo viel Nebel herrscht, ist die Frage nach deren Einfluss und Bedeutung.

Und daher bleibt nur Raten. Oder es sich Vorstellen können – oder eben
auch nicht.

Ich plädiere für "oder eben auch nicht" und bin immer wieder auf´s neue erstaunt, wie viel Wichtiges aus hinter den Kulissen sich valide in Erfahrung bringen lässt, was in den Hauptstrommedien keine Rolle spielt.

Schönen Abend
K_v_S

Ebenso, Bla


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