Paradox = unmöglich?

b.o.bachter, Donnerstag, 23.07.2015, 18:30 (vor 3835 Tagen) @ Montgomery Burns8515 Views

Hallo Montgomery Burns!

Du hast etwas Interessantes geschrieben:

„Wäre nämlich exaktes Wissen um zukünftige Entwicklungen tatsächlich in der Gegenwart verwertbar, würde dies zu einem Zeitparadoxon führen.“

Mit der Begründung:

„So ich in der Lage wäre, für mich Negatives in der Zukunft durch entsprechende Handlungen in der Gegenwart zu meinem Vorteil zu verändern, könnte ich eben dieses Negative nie gesehen haben, weil es dann ja gar nicht stattfände.“


Das erschien mir zunächst eine schlüssige Folgerung zu sein, jetzt aber nicht mehr so wirklich. Denn:
Du/Jemand könnte doch durchaus zutreffend „vorhersehen“, was passiert/passieren würde, wenn keine Einflussnahme erfolgt. Zum Zeitpunkt der Vorhersehung sind die Folgen ja noch nicht abgewendet und das Vorhergesehene wäre also bis zu dessen Abwendung richtig.

Und, kann ein vorliegendes Paradoxon als Beweis dafür genommen werden, dass etwas nicht, überhaupt gar nie nicht, stimmen kann?

Irgendwie blick ich das nicht, das mit den Schauungen...


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