Das letztendliche Scheitern der Weltregierung
Das Heimtückische an einem System ständig wachsender Komplexität und
Vernetzung ist nämlich, dass es immer instabiler wird und bei linear
wachsender Komplexität exponentiell mehr Probleme verursacht, die ab einem
gewissen Punkt nicht mehr beherrschbar sind. Daran ist bisher jedes
Imperium gescheitert und von einer Weltregierung brauchen wir gar nicht
erst zu reden. Am Ende der Komplexität bricht das unkontrollierbare Chaos
aus.
Danke, jetzt weiß ich endlich, woher du deine Zuversicht betr. Scheitern der globalen Diktatur hast.
Inspiriert durch deine Zeilen, überlege ich gerade, welchen Anteil am Untergang des Römischen Reiches die damalige Verwaltung hatte, bzw. deren (Parkinsonsches Gesetz) sich von selbst ins Unendliche steigernde Komplexität, Ineffizienz und Kostspieligkeit.
Was können wir für uns und unsere Freunde und Verwandten daraus lernen?
Auf den Multikulti-Trend aufspringen und damit Geschäfte machen, aber sorgfältig auf Vorzeichen achten, ob dieser Trend/Zyklus zusammenbricht, um rechtzeitig wieder abzuspringen?
Oder sich gleich aus dem Trend ausklinken und ohne großes Trara, einfach stillschweigend und graswurzelartig eine Parallelgesellschaft bilden (die dann aber möglicherweise einem eigenen, asynchronen Zyklus unterliegen wird)?