Das mit den Zeitparadoxa ist eben gerade kein Paradox ... und funktioniert daher (theoretisch) ...

CrisisMaven ⌂, Donnerstag, 23.07.2015, 19:48 (vor 3835 Tagen) @ b.o.bachter8465 Views

„So ich in der Lage wäre, für mich Negatives in der Zukunft durch entsprechende Handlungen in der Gegenwart zu meinem Vorteil zu verändern, könnte ich eben dieses Negative nie gesehen haben, weil es dann ja gar nicht stattfände.“
Das erschien mir zunächst eine schlüssige Folgerung zu sein, jetzt aber nicht mehr so wirklich.

... und zwar deshalb: wenn jemand in der "Noch"-Zukunft bermerkt, etwas sei in seiner "Noch"-Vergangenheit nicht in Ordnung, reist "per Zeitmaschine" "dort"hin (dannhin?), so aendert er (wenn er "erfolgreich" ist), nicht nur diese Vergangenheit "ein fuer allemal" (ach nein, falsch, bis der naechste Zeitreisende kommt), er/sie loescht damit auch seine/ihre (bisherige) Erinnerung an das "Ereignis", das nun ja gar nie stattfand.

Darum sind alle philosophischen Diskussionen ueber das angebliche Zeitparadoxon nicht nur reine Fiktion, schlimmer noch: jeder Wissenschaftler, der sich mit dem Problem befasst, muesste diesen Kausal- (!) -Zusammenhang sofort denkerisch bemerken und dann ... gar nicht erst erwaehnen.

Ob es moeglich ist oder nie oder immer wieder, unendlich "oft", vorkommt, laesst sich ja gar nicht erkennen ("erinnern")!!!

Laesst tief blicken, wie es um das akademische Denkvermoegen bestellt ist.

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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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